In der dritten Folge des neuen Formats Standpunkt Parlament stehen mögliche Änderungen bei der Bildungskarenz im Mittelpunkt. Rechnungshof und Wirtschaftsforschungsinstitut haben die Ausgestaltung der Weiterbildungsmaßnahme kritisiert.
Gut ausgebildete Personen würden das Instrument öfter in Anspruch nehmen. Niedrigverdienner:innen die Bildungskarenz dagegen weniger oft nutzen. Außerdem würden Mütter die Maßnahme nach der Elternkarenz konsumieren. Bezahlt werde sie von den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, so einige der Kritikpunkte.
Wie soll eine Reform der Bildungskarenz aussehen und sind die Kritikpunkte überhaupt berechtigt? Das haben wir die Abgeordneten Dagmar Belakowitsch (FPÖ), Barbara Neßler (Grüne), Gerald Loacker (NEOS), Tanja Graf (ÖVP) und Josef Muchitsch (SPÖ) aus dem Sozialausschuss gefragt.
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