Der Österreichische Stabilitätspakt 2025 ist eine neue Vereinbarung zwischen dem Bund, den Ländern und den Gemeinden über die Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben für Fiskalregeln. Die Opposition stimmte dem neuen Stabilitätspakt nicht zu. Während die Grünen Einsparungen beim Klimaschutz kritisierten, äußerten die Freiheitlichen finanzielle Bedenken. Die neue Gebarungsstatistik-Verordnung sehe vor, dass Länderdaten monatlich geliefert und auch veröffentlicht werden, unterstrich Marterbauer. Ab Februar sollen die Zahlen öffentlich verfügbar sein. Damit wird ein großer Fortschritt erzielt, nicht nur im Finanzministerium, auch die Wirtschaftsforschung und das Parlament würden davon profitieren, unterstrich Marterbauer.
Der Stabilitätspakt 2025 soll rückwirkend mit 1. Jänner 2024 in Kraft treten und das neue Fiskalregelwerk der Europäischen Union innerstaatlich umsetzen. Damit wird der Österreichische Stabilitätspakt 2012 mit 31.12.2023 außer Kraft gesetzt.