Österreich, ein Land mit ausgeprägter kulinarischer Tradition, das sich durch seine Vielfalt an hochwertigen regionalen Spezialitäten und die Verwendung qualitätsgesicherter Lebensmittel auszeichnet, soll international als Genuss- und Kulinarik-Destination sichtbarer werden. Vorteile erhofft sich der Tourismusausschuss durch ein Österreich-Comeback des Guide Michelin, einem Reiseführer im Bereich der Spitzengastronomie. Denn die Sichtbarkeit des kulinarischen Angebots in Österreich beeinflusse auch die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Tourismus. Ein von den Oppositionsparteien eingebrachter Ausschussantrag, worin sie einen zeitnahen Abschluss der Verhandlungen anstreben, um den Guide Michelin 2025 wieder in ganz Österreich einzuführen, wurde einstimmig angenommen.
Um die internationale Sichtbarkeit des kulinarischen Angebots in Österreich zu steigern, forderten ÖVP und Grüne mittels Ausschussantrag Gespräche des Wirtschaftsministers mit relevanten Stakeholdern (Österreich Werbung, Tourismusverbände, Wirtschaftskammer und Landwirtschaft). Auch die SPÖ gab dem Antrag ihre Zustimmung. Zudem setzen sich ÖVP und Grüne für mehr Tourismusakzeptanz ein. In diesem Sinne wurde ein Entschließungsantrag zur Weiterentwicklung der Erfolgsmessung im Tourismus mehrheitlich, ohne Stimmen der NEOS, beschlossen.
Gelegenheit zur Präsentation der Schwerpunkte der Österreich Werbung hatte im Ausschuss außerdem ihre neue Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger. Die Österreich Werbung habe mittlerweile eine neue Leadagentur ausgewählt und setze in ihrer Strategie bis 2026 auf Kommunikation, Innovation und Kooperation.