Die Verschärfung des Qualzuchtverbots bei Heimtieren sowie die Einführung eines verpflichtenden Sachkundenachweises für die Haltung von Hunden und exotischen Tieren ab 1. Juli 2026 sind zentrale Inhalte des neuen Tierschutzgesetzes.
Die mit den Stimmen von ÖVP und Grünen beschlossene Novelle sieht auch die Einrichtung einer wissenschaftlichen Kommission vor, die den Minister beraten und Grundlagen zur Umsetzung des Qualzuchtverbots erarbeiten soll. Weiters enthält das Gesetz Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel, eine Bewilligungspflicht für Züchter:innen ab bestimmten Grenzwerten sowie strengere Vorgaben für die Ausbildung von Hunden.
Die Vertreter:innen der Opposition übten vor allem Kritik daran, dass die landwirtschaftlichen Nutztiere von den neuen Regelungen nicht umfasst sind. Außerdem sahen sie Handlungsbedarf bezüglich des Verbots von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung sowie bei den Tiertransporten.