Die Lage der Menschenrechte im Iran und Afghanistan wurden am Dienstag im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im Parlament beleuchtet. In beiden Ländern sind etwa die Presse- und Versammlungsfreiheit stark eingeschränkt. Besonders Frauen und ethnische Minderheiten sind von Diskriminierung betroffen.
Siroos Mirzaei, Sprecher der Ärztegruppe für Menschenrechte im Iran und des Iranischen Forums Wien, dankte Parlamentsdirektor Harald Dossi für die Gelegenheit, "die katastrophale Menschenrechtslage in diesen beiden Ländern unter religiöser Diktatur" darstellen zu können. Mirzaei sagte in seinen Eröffnungsworten, dass die Völker der beiden Staaten den Ausweg aus "dem schwarzen Loch" selbst finden müssten, die Verantwortlichen für die Menschenrechtsverletzungen jedoch nicht im Ausland hofiert werden dürften.
Shoura Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International, sprach über das Recht auf Protest.