News 28.04.2026, 18:04
Demokratiebildung

Lehrlingsparlament: "Viel gesehen und viel gelernt"

Als eines der Angebote des Parlaments zur politischen Bildung haben Lehrlinge aus ganz Österreich einmal im Jahr beim Lehrlingsparlament die Gelegenheit, die Rolle von Abgeordneten zu übernehmen. Sie können den Gesetzgebungsprozess dabei hautnah erleben.

Auch heuer bildete wieder die Plenarsitzung den abschließenden Tagesordnungspunkt des Lehrlingsparlaments, in dessen Rahmen sich Lehrlinge aus ganz Österreich in den vergangenen zwei Tagen in der Rolle von Abgeordneten übten. Sie gestalteten ihren Gesetzgebungsprozess und fanden sich zu Klubs zusammen, suchten Mehrheiten, trafen sich in Ausschusssitzungen und beschlossen letztlich im Plenum ein fiktives Gesetz. Außerdem fassten sie eine Reihe von Entschließungen. Durch die Teilnahme am Lehrlingsparlament habe er "viel gesehen und viel gelernt", fasste einer der Teilnehmer das Demokratiebildungsformat des Parlaments zusammen.

Die Lehrlinge behandelten einen fiktiven Gesetzesentwurf für mehr Medienkompetenz für Lehrlinge.

Lehrlinge für mehr Medienkompetenz

Inhaltlich behandelten die Lehrlinge einen fiktiven Gesetzesentwurf für mehr Medienkompetenz für Lehrlinge. Beschlossen haben sie die Vorlage mehrheitlich mit von ihnen vorgeschlagenen und ausgearbeiteten Abänderungen, für die sie bereits zuvor eine Vierer-Koalition aus allen vier gebildeten Klubs fanden. Von den insgesamt sieben durch die Lehrlinge eingebrachten Entschließungsanträgen wurden zwei einstimmig angenommen. Zum einen forderten die Lehrlinge einhellig eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte. Zum anderen sprachen sie sich für Fortbildungen der Lehrkräfte im Bereich EDV und Medienkompetenz aus.

Unterstützt und begleitet wurden die Jugendlichen während der beiden Tage im Hohen Haus von den Abgeordneten Manuel Pfeifer (FPÖ), Klaus Mair (ÖVP), Roland Baumann (SPÖ), Veit Dengler (NEOS) und Süleyman Zorba (Grüne). Nationalratspräsident Walter Rosenkranz übernahm bei der Plenarsitzung des Lehrlingsparlaments den Vorsit