News 04.09.2026, 09:04
Reise

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz in China

Anlässlich des 55. Jubiläums der bilateralen Beziehungen zwischen China und Österreich reiste der Nationalratspräsident nach Peking, Suzhou und Shanghai.

Walter Rosenkranz kam in China unter anderem mit dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Zhao Leji zu einem Gespräch zusammen. Er betonte die seit 55 Jahren andauernden bilateralen Beziehungen sowie die freundschaftliche strategische Partnerschaft, die seit 2018 besteht. Der Austausch mit China sei von großer Bedeutung, so Rosenkranz. Er wies darauf hin, dass die österreichische Delegation, bestehend aus den Abgeordneten Gernot Darmann (FPÖ), Johannes Schmuckenschlager (ÖVP), Pia Maria Wieninger (SPÖ), Markus Hofer (NEOS) und Süleyman Zorba (Grüne), unterschiedliche Themen und Interessen vereine.

Walter Rosenkranz traf in Peking seinen Amtskollegen Zhao Leji.

Partnerschaft und Dialog wurden betont

Der Nationalratspräsident kam außerdem mit weiteren hochrangigen Vertretern Chinas zu Arbeitsgesprächen zusammen. Von chinesischer Seite wurden unter anderem die Schwerpunkte des 15. Fünf-Jahres-Plans erläutert. Außerdem gratulierten die Gesprächspartner Österreich zur Wahl in den UN-Sicherheitsrat. Bei großen globalen Herausforderungen sei der Dialog besonders wichtig, betonten beide Seiten. Angesprochen wurden auch aktuelle Differenzen zwischen der EU und China etwa mit Blick auf Menschenrechte, Handel und den Krieg in der Ukraine.

Die österreichische Delegation besuchte zudem kulturelle und historische Stätten sowie Technologieunternehmen. Der Nationalratspräsident und die Abgeordneten gewannen dabei Einblicke sowohl in die Traditionen und kulturellen Lebensweisen der Volksrepublik China als auch in chinesische Zukunftstechnologien - etwa in den Bereichen Infrastruktur, E-Mobilität, Telekommunikation und Robotertechnik.

Die Delegation verschaffte sich unter anderem Einblicke in die Entwicklung humanoider Roboter.