News 05.12.2023, 16:34

Parlament feierte 500.000ste Besucherin

Eigentlich wollte Beate Hutter nur eine Führung durch das Parlament machen – gemeinsam mit einer Freundin. Stattdessen wartete dort am 5. Dezember eine Überraschung auf sie: Als 500.000ste Besucherin wurde sie mit Blumen und einer Durchsage durch die Lautsprecher des Parlamentsgebäudes empfangen. "Soeben hat der 500.000ste Gast in diesem Jahr das Parlament betreten", schallte es durch alle Lokale des Parlaments.

Nachdem die hunderttausendste Besucherin – viel früher, als erwartet – schon im April begrüßt worden war, wurde nun der nächste Meilenstein erreicht: Seit der Wiedereröffnung des sanierten Parlamentsgebäudes am 16. Jänner 2023 haben mehr als eine halbe Million Personen das Hohe Haus am Ring betreten.

Mehr als die Hälfte nahm an Führungen teil

Mehr als die Hälfte der bisher 500.000 Besucher:innen nahm an Führungen teil. Darunter - neben der beliebten Architekturführung - etwa an der Kunst-, Bibliotheks- und Familienführung. Außerdem interessierten sich die durchschnittlich 10.674 wöchentlichen Besucher:innen für die interaktiven Elemente im Demokratikum. Mehr als 630.000 Mal wurde etwa der Quiztisch im Forum betätigt, wo Besucher:innen von Jung bis Alt ihr Wissen über Parlamentarismus testen können. Auch die Bibliothek und der Parlamentsshop sind beliebte Ziele bei Parlamentsbesuchen.

"Ich bin überwältigt davon, wie das Konzept unseres neuen, offenen Parlaments von den Menschen angenommen und geschätzt wird", so Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka. Auch die Bundesratspräsidentin Claudia Arpa freute sich: "Es ist für mich schön zu sehen, wie junge und ältere Generationen das Haus annehmen." Gemeinsam begrüßten die beiden die Jubiliäums-Besucherin im Unteren Vestibül am Eingang des Hohen Hauses.

Besucherin: "Es ist mir eine Ehre"

"Es ist mir eine Ehre", sagte die 500.000ste Besucherin Beate Hutter. Im Parlamentsshop erhielt sie einen Geschenkkorb, der mit einem Kugelschreiber, einem Notizheft sowie dem Buch "Reportagen aus dem Reichsrat" von Mark Twain gefüllt war. Danach verabschiedete sie sich, um das zu tun, wofür sie gekommen war: um eine Führung mitzumachen.