News 31.07.2023, 13:56

Parlament ist Kulisse für diesjährige Sommergespräche

Nach insgesamt 282 Stunden und 30 Minuten Nationalrats- und Bundesratssitzungen in der vergangenen Tagungsperiode reißt der Gesprächsbedarf im Hohen Haus auch im Sommer nicht ab. Susanne Schnabl leitet die diesjährigen ORF-Sommergespräche mit den Parteispitzen an jenem Ort, an dem sie sonst debattieren oder Rede und Antwort stehen.

Für die TV-Journalistin hat das Hohe Haus als Drehort eine besondere Bedeutung: "Es ist der Ort, an dem beschlossen wird, wie wir alle leben – das Herz unserer Demokratie." Inhaltlich soll bei den Interviews der Dialog im Mittelpunkt stehen und die Dramaturgie eine andere sein als bei früheren Sommergesprächen.

"Uns ist bei den heurigen Sommergesprächen ganz wichtig, das große Ganze zu zeigen. Welche Konzepte, welche Ideen haben die Parteispitzen für die Zukunft dieses Landes? Und haben sie Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit?", gibt Schnabl einen Vorgeschmack. Auch Zwischentönen und Persönlichem soll Raum gegeben werden.

"Wenn man danach ein bisschen klüger ist"

Wann ein Sommergespräch aus Schnabls Sicht gelungen ist? "Wenn man danach ein bisschen klüger ist, mehr erfahren hat über die Person, über die Politik und wie Politik gemacht wird. Und vielleicht gibt es ja eine Lösung, die man mitnehmen kann für künftige Herausforderungen", antwortet die gebürtige Kärntnerin.

Gereiht nach Fraktionsstärke spricht Susanne Schnabl über fünf Wochen mit den Parteichef:innen über Grundsatzfragen und Herausforderungen unserer Zeit. Beate Meinl-Reisinger (NEOS) war am 7. August zu Gast, es folgten Vizekanzler Werner Kogler (GRÜNE) am 14. August, Herbert Kickl (FPÖ) am 21. August und Andreas Babler (SPÖ) am 28. August. Mit Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) am 4. September enden die diesjährigen Sommergespräche. Auch dieses wird um 21.05 Uhr auf ORF 2 gesendet.