News 20.01.2026, 10:17

Parlament nimmt Jugend in den Fokus

Das Parlament möchte sich im Rahmen von Veranstaltungen und Angeboten der Demokratiebildung der Jugend weiter öffnen und Einblicke in den Gesetzgebungsprozess gewähren. So wird etwa das "Q & A"-Erklärformat, in dem Jugendliche Fragen stellen und Expertinnen und Experten antworten, um zwei Termine im Frühjahr und Herbst erweitert. Eingebunden werden auch die Aktivitäten des Parlaments zum 50-jährigen Bestehen des Volksgruppengesetzes.

Im Auftrag des Parlaments führt das Sozialforschungsinstitut Foresight eine Zusatzbefragung zum Demokratie Monitor mit Fokus auf die Jugend durch. Die Ergebnisse werden im März 2026 präsentiert. Besucherinnen und Besucher werden im Parlamentsgebäude das ganze Jahr über via Infoscreens mit Informationen rund um das Schwerpunktthema versorgt. Zeitnah neu aufgelegt sowie um ein Kapitel zu Grundrechten im digitalen Zeitalter erweitert wird außerdem die Grundrechtebroschüre des Parlaments mit dem Titel "Unsere Rechte, Grund- und Freiheitsrechte in Österreich".

Neues Jugendbuch "Ben und die Demokratie"

Mit "Ben und die Demokratie" gibt das Parlament ein neues Erklärbuch für junge Leserinnen und Leser der Sekundarstufe 1 heraus. Was ist Demokratie? Wer arbeitet in einem Parlament? Wie entsteht ein Gesetz? Diese und weitere Fragen werden im Buch behandelt. Leserinnen und Leser lernen darin eine Schulklasse rund um Ben, Adele, Isabel, Mario und Milan kennen. Die Publikation ist eine Eigenproduktion der Parlamentsdirektion und erweitert das Demokratiebildungsangebot des Hohen Hauses. Es ist um 15 € im Parlamentsshop erhältlich oder kann via E-Mail an parlamentsshop@parlament.gv.at bestellt werden.

"Ben und die Demokratie" beantwortet zielgruppengerecht für Jugendliche Fragen rund um Demokratie und Parlamentarismus.

Bei der Präsentation des Jugendbuchs sprach die Parlamentsspitze über Demokratie und Teilhabe. Nationalratspräsident Walter Rosenkranz riet jungen Menschen, bei Themen dranzubleiben, die ihnen wichtig sind. Auch Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures betonte, dass in einer Demokratie jede Stimme zählt. Wenn junge Menschen wo mitbestimmen dürfen, sollten sie deshalb immer davon Gebrauch machen. Bundesratspräsident Markus Stotter sprach sich für noch mehr Demokratiebildung aus. Man müsse junge Menschen davon überzeugen, dass Demokratie die beste Form sei, in der man leben und gestalten könne, sagte er.

Die Parlamentsspitze präsentierte das Jugendbuch vor jungen Menschen aus zwei Wiener Schulen im Parlament.