News 12.06.2026, 19:31
Bildung

Schülerinnen und Schüler diskutierten über Fairness bei der Zentralmatura

Im Österreichischen Schülerinnen- und Schülerparlament (ÖSIP) setzten sich heute Schülervertreterinnen und -vertreter aus ganz Österreich unter anderem für faire Bedingungen bei der Zentralmatura ein. Weitere Forderungen betrafen eine bessere Vorbereitung auf die Oberstufe, flexiblere Stundenpläne, mehr Berufsorientierung sowie verpflichtenden Ethikunterricht in der Primarstufe für Schülerinnen und Schüler, die keinen Religionsunterricht besuchen.

Das ÖSIP ist seit 2018 gesetzlich verankert. In ihrer ganztägigen Sitzung brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute im Nationalratssaal eine Vielzahl an Ideen und Forderungen zur Weiterentwicklung des Schulsystems zur Sprache. Die im Plenum angenommenen Anträge werden nun dem Bildungsministerium und dem Nationalrat vorgelegt. Von den 24 im ÖSIP eingebrachten Anträgen wurden fünf ausführlich im Plenum debattiert und abgestimmt. Sie erhielten unter Berücksichtigung von zahlreichen Ergänzungs- und Abänderungsanträgen eine Mehrheit.

Ausführlich diskutierten die Schülerinnen und Schüler unter anderem einen Antrag zum Thema Berufs- und Talenteförderung.

Ermutigung seitens der Politik: Weiterhin die Stimme erheben

Nationalratspräsident Walter Rosenkranz betonte, dass das Schülerinnen- und Schülerparlament ein lebendiges Zeugnis dafür sei, dass demokratische Teilhabe gelernt, gelebt und weiterentwickelt werden könne.

Bildungsminister Christoph Wiederkehr ging darauf ein, dass aktuellen Studien zufolge immer weniger junge Menschen an Demokratie glauben. Die gute Nachricht sei aber, dass die Jugend gehört werden und mitreden wolle.

Zum Abschluss des diesjährigen Schülerinnen- und Schülerparlaments dankte Jugendministerin Claudia Bauer den rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement. Sie bat sie darum, auch weiterhin als Jugendvertreterinnen und -vertreter ihre Stimmen zu erheben.

Abgeordnete aller Parlamentsfraktionen beantworteten Fragen der Schülerinnen und Schülern.

Themen