News 14.01.2026, 13:29

Verpflichtende Sommerschule kommt

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Deutschkenntnisse von außerordentlichen Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Schulkinder mit dem Status "außerordentlich" sollen daher verpflichtend an Deutschkursen im Rahmen der Sommerschule teilnehmen müssen. Der Bildungsausschuss sprach sich mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, NEOS und Grünen für eine entsprechende Regelung aus. Umgesetzt werden soll die Verpflichtung stufenweise ab Sommer 2026. Teil der im Ausschuss beschlossenen Sammelnovelle zum Schulbereich ist auch mehr Schulautonomie. Vor allem soll es mehr Flexibilität für Schulen bei der Deutschförderung geben.

Mit Änderungen im Bildungsinvestitionsgesetz soll es leichter werden, Mittel für die Absicherung und den weiteren Ausbau des Angebots an ganztägigen Schulformen abzurufen. Auch diese Änderung wurde mit breiter Mehrheit beschlossen.

Vertagt wurden ein Antrag der FPÖ auf Einführung von fünfjährigen Gewerbe- und Handwerksmittelschulen (GHMS) sowie ein FPÖ-Vorstoß nach einem Kopftuch- und Verschleierungsverbot in öffentlichen Pflichtschulen für das gesamte schulische Personal, insbesondere für Lehrerinnen.

Ein Antrag der Grünen zur raschen Umsetzung einer Reform der Freizeit- und Stützpädagogik in Schulen wurde ebenfalls in die Wartschleife geschickt.

Der Bildungsausschuss gab grünes Licht für mehr Schulautonomie. Leichter werden soll es für Schulen auch, die Mittel für die Absicherung und den weiteren Ausbau des Angebots an ganztägigen Schulformen abzurufen.

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