Geht es nach dem renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, drängt die Zeit. Im Jahr 2023 haben hohe Temperaturen, die Erwärmung der Ozeane und häufigere Waldbrandereignisse für neue Temperaturrekorde geführt. Mit dem Übereinkommen von Paris 2015 bekannten sich 197 Staaten dazu, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2°C und möglichst auf 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.
Klimawandel und Klimaschutzrecht sind Querschnittsmaterien. Nicht nur rechtlich, weil hier viele Gesetze greifen, sondern auch politisch. Es stützt sich auf Bundeskompetenzen wie die "Luftreinhaltung" oder die "Umweltverträglichkeitsprüfung" wie auch auf Landeskompetenzen wie das Baurecht und die Raumplanung.