Die Reduzierung des Flächenverbrauchs durch stärkere Revitalisierung von ehemaligen Industrie- und Gewerbestandorten stand heute im Zentrum des Umweltausschusses. Durch die einstimmig angenommene Novelle des Altlastensanierungsgesetzes (ALSAG) soll zudem ein eigenes und neues Verfahrensrecht geschaffen werden und eine rasche sowie kostengünstige Altlastensanierung - unter Beachtung hoher Gesundheits- und Umweltschutzstandards – gewährleistet werden. Zudem enthält die Novelle ein strengeres Haftungssystem für Altlasten, in dem die Verpflichtung der Verursacher verstärkt wird. Ministerin Leonore Gewessler sprach von einem "Meilenstein im Umweltbereich" zum "verlässlichen Schutz der Bevölkerung und der Umwelt".
Ebenfalls einhellig angenommen wurde die Ratifikation des Göteborg-Protokolls. Dieses soll zur Verringerung der Auswirkungen von Luftschadstoffen beitragen.
Zudem diskutierten die Abgeordneten die Berichte zu den EU-Vorhaben im Umweltbereich für das Jahr 2024 sowie zur Evaluierung der Umweltförderungen des Bundes für den Zeitraum 2020-2022.