Der Wirtschaftsausschuss hat insgesamt vier Volksbegehren einen intensiven Sitzungstag mit Hearings gewidmet. Die geladenen Expert:innen erörterten mit den Abgeordneten die Forderungen zu den Themen Lieferkettengesetz, Beibehaltung der Sommerzeit, Lebensmittelherkunftskennzeichnung sowie Lebensmittelrettung.
Ein Lieferkettengesetz wird seitens der Proponent:innen gefordert, damit importierte Produkte den gleichen hohen Rechtsstandards hinsichtlich der Menschenrechte sowie des Arbeits-, Tier- und Umweltschutzes entsprechen wie in Österreich hergestellte Waren. Justizministerin Alma Zadić wies ähnlich wie Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler und die dazu geladenen Expertinnen auf eine grundsätzliche Einigung auf europäischer Ebene zu einem EU-Lieferkettengesetz hin. Es gelte, das finale EU-Dokument abzuwarten und dann zu analysieren, sprach sich Zadić für eine einheitliche Vorgehensweise der Mitgliedstaaten aus.
Das Hearing wurde live in der Mediathek des Parlaments übertragen und ist dort als Video-on–demand abrufbar.