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Studie zu ErstwählerInnen: Nicht einmal zwei Drittel gingen 2013 zur Wahl

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Die Studie beschäftigt sich auch mit dem politischen Interesse und Wissen der jungen StaatsbürgerInnen. Dabei zeigte sich: Jugendliche die ihr Wissen höher einschätzen gingen häufiger zu den Urnen. Laut den Studienautoren sollten deshalb JungwählerInnen gezielt vor Wahlen mit Politik konfrontiert werden. Bei Schülerinnen und Schülern funktioniere das bereits jetzt relativ gut. Insgesamt war für fast 90 Prozent vor der Wahl Politik Thema in der Schule. Bei Lehrlingen sieht das anders aus: Nur die Hälfte von ihnen kam im Berufsschulunterricht mit dem Thema Politik in Berührung.

Familie und Wohnsituation beeinflusst Interesse an Politik

Weiters zeigte sich, dass die Familie und ihre Wohnsituation großen Einfluss auf das politische Interesse der jungen Menschen ausübt. 42 Prozent der noch bei den Eltern wohnenden ErstwählerInnen gaben an, oft oder zumindest manchmal mit ihrer Familie über Politik zu diskutieren. Von jenen, die nicht mehr im Haushalt ihrer Eltern leben, ist es nicht einmal ein

Viertel. Interesse am parlamentarischen Geschehen vorhanden

ErstwählerInnen interessieren sich auch für das parlamentarische Geschehen. Rund die Hälfte von ihnen verfolgte bereits eine Nationalratsdebatte im Fernsehen. Gleich viele besuchten bereits das Parlamentsgebäude. Auch das Parlamentsangebot für Kinder und Jugendliche ist bekannt: Rund ein Viertel der ErstwählerInnen hatten vor der Wahl bereits von der Demokratiewerkstatt gehört. Insgesamt hatten sogar vier Prozent bereits an einer Werkstatt teilgenommen.

Die vollständige Studie finden Sie hier: Wählen mit 16 bei der Nationalratswahl 2013 / PDF, 258 KB

Derzeit steht noch kein barrierefreies Dokument der Studie zur Verfügung. Wir arbeiten bereits an der Erstellung eines solchen.