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Cyber-Mobbing: Jugendparlament sieht Gesetzgebung gefordert

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Ein Cyber-Mobbing-Gesetz, das Übergriffe im Internet zu einem eigenen Strafdelikt macht, beschlossen Schülerinnen und Schüler aus Kärnten kürzlich im Jugendparlament. Abhängig von Schwere und Folgen des Mobbings sind Geld- und Freiheitsstrafen vorgesehen. Für minderjährige ErsttäterInnen, die sich der Verleumdung oder Beleidigung im Netz schuldig machen, ist als Alternative zur Haft Sozialarbeit festgelegt. Zwecks Prävention von Mobbingattacken und zur besseren Betreuung der Opfer schlugen die TeilnehmerInnen des Jugendparlaments außerdem in Entschließungsanträgen eine Reihe von Maßnahmen vor, die in der Plenarsitzung großteils angenommen wurden.

Ziel des Jugendparlaments ist es, ein vertieftes Verständnis für parlamentarische Abläufe zu vermitteln und das Interesse an der Politik zu wecken. Nationalratspräsidentin Doris Bures betont, eine lebendige Demokratie brauche engagierte Jugendliche, die ihre Meinungen im Gesetzgebungsprozess einbringen.

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