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Gratiszahnspange: Oberhauser rechnet nicht mit Verzögerungen

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Bei der Einführung der Gratiszahnspange für Kinder und Jugendliche mit erheblicher Zahnfehlstellung wird es zu keinen Verzögerungen kommen. Das versicherte Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser bei einer Debatte im Nationalrat. Zwar sind ihr zufolge bisher nur in Vorarlberg sämtliche Verträge unter Dach und Fach, Oberhauser ist aber zuversichtlich, dass in allen Bundesländern ab 1. Juli eine ausreichende Zahl von KassenärztInnen und Zahninstituten zur Verfügung stehen wird. Auch in Wien rechnet sie mit keinen Versorgungsproblemen. Insgesamt gibt es laut Oberhauser für die 180 österreichweit ausgeschriebenen Kassenstellen 166 Bewerbungen und damit nur 14 fehlende Stellen.

Initiiert wurde die Debatte im Nationalrat von den NEOS. Abgeordneter Gerald Loacker sprach angesichts des Umstands, dass zwei Wochen vor Einführung der Gratiszahnspange immer noch nach VertragsärztInnen gesucht wird und die Qualitätsprüfung in vielen Fällen nach wie vor läuft, von einem "Desaster".

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Parlamentskorrespondenz Nr. 667/2015