Universitäten: Zugangsbeschränkungen werden bis 2021 verlängert
Der Zugang zu bestimmten Studienfächern an den österreichischen Universitäten bleibt weiter eingeschränkt. Eine entsprechende Novelle zum Universitätsgesetz hat vor kurzem den Wissenschaftsausschuss des Nationalrats passiert. Demnach wird es in Fächern wie Humanmedizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, Psychologie und Publizistik weiter nur eine beschränkte Anzahl von Studienplätzen geben. Ausgeweitet werden die Beschränkungen vorerst aber nicht, sie sind überdies bis 2021 befristet.
Einige Neuerungen bringt die Gesetzesnovelle auch bei der Studieneingangsphase (STEOP), etwa was den Umfang der STEOP und die Möglichkeiten zur Prüfungswiederholung betrifft. Zudem ist geplant, die Vergütungen für Universitätsräte ab 2018 mittels Verordnung zu begrenzen, Universitätsdozenten und Assistenzprofessoren neue Karrierewege zu eröffnen und auch bei Aufnahmeverfahren die Einsichtnahme in die Prüfungsbewertung zu ermöglichen. Das Österreichische Archäologische Institut wird in die Akademie der Wissenschaften, das Institut für Geschichtsforschung in die Universität Wien eingegliedert.
Weitere Informationen: