Sanierung: Parlament wird barrierefrei
Im Zuge der nächstes Jahr startenden Generalsanierung des Parlamentsgebäudes soll das Hohe Haus größtenteils barrierefrei werden. Neben barrierefreien Liften und WC-Anlagen sorgen dann neue Installationen wie Treppenlifte, taktile Leitsysteme und induktive Höranlagen dafür, dass das Parlament für möglichst viele Menschen erlebbar wird. Für Nationalratspräsidentin Doris Bures ist diese weitere Öffnung des Hauses ein wesentlicher Schwerpunkt des Sanierungsprojekts. In den Sitzungssälen, Ausschusslokalen, Veranstaltungsräumen und auf den BesucherInnengalerien werden fünf Prozent der Plätze barrierefrei erreichbar sein.
Neben einer zeitgemäßen Gestaltung des Parlamentsgebäudes ist der Erhalt seines kunsthistorisch wertvollen Bestands von großer Bedeutung. Ein Team von RestauratorInnen hat daher in den vergangenen Monaten in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt alle relevanten Räume hinsichtlich Denkmalschutz untersucht.
Weitere Informationen:
- Parlamentskorrespondenz Nr. 905/2016 (Barrierefreiheit)
- Parlamentskorrespondenz Nr. 899/2016 (Denkmalschutz)