Was ist das Austerlitz-Format?
Das Austerlitz-Format ist eine Zusammenarbeit der Länder Tschechien, Slowakei und Österreich. Es geht um das regionale Zusammenleben und um Verbesserung der Zusammenarbeit. Regelmäßig finden Treffen statt.
Das Austerlitz-Format ist eine Zusammenarbeit der Länder Tschechien, Slowakei und Österreich. Es geht um das regionale Zusammenleben und um Verbesserung der Zusammenarbeit. Regelmäßig finden Treffen statt.
Diesmal stand die Westbalkan-Politik im Zentrum. Zu den Westbalkan-Staaten gehören Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Die Länder sind für einen möglichen Beitritt zur Europäischen Union im Gespräch.
Beim diesjährigen Treffen der Parlamentspräsident:innen der drei Länder des Austerlitz-Formats auf Schloss Grafenegg in Niederösterreich waren auch Vertreter von Italien und Kroatien dabei.
Die Teilnehmer:innen waren:
Wolfgang Sobotka eröffnete das Gespräch mit einem Aufruf: Die gemeinsame Zusammenarbeit mit den Westbalkan-Staaten soll auch auf der Ebene des Parlaments intensiver werden. Neben dem Ukraine-Krieg und seinen Auswirkungen war dies das wichtigste Thema des Arbeitsgesprächs.
Die Teilnehmer:innen des Austerlitz-Treffens schätzten die Bedeutung des Westbalkans für die Zukunft Europas gleich hoch ein. Sie meinten: Die Europäische Union soll sich deutlicher und sichtbarer engagieren.
Auch Außenminister Alexander Schallenberg sagte: Europa muss die Gelegenheit nutzen und die wirtschaftlichen Möglichkeiten der EU im Westbalkan stärker zur Geltung bringen. So kann man die schrittweise Integration der Westbalkan-Staaten in die EU weiter voranbringen.