Das Parlament hat heuer den Jahresschwerpunkt "teilhaben teilsein". Es geht vor allem um die demokratische Beteiligung von jungen Menschen. Deswegen hat die Parlamentskorrespondenz mit bekannten Personen über Demokratie und Teilhabe gesprochen. Die Influencerin Hanna Niedrist, die sich auch austriasginger nennt, der Sänger Cosmó und die Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung erzählen, was ihnen Teilhabe bedeutet. Sie sagen auch, wie sie sich dafür einsetzen. Sie erzählen außerdem, wie sie sich Beteiligung in 50 Jahren vorstellen.
Cosmó, Hanna Niedrist und die Bundesjugendvertretung über Beteiligung
Junge Menschen sprechen mit dem Parlament über Beteiligung.
Parlamentskorrespondenz lesen
Hier finden Sie den ganzen Text der Parlamentskorrespondenz. Der Text ist nicht in einfacher Sprache.
Die Schauspielerin Kristina Sprenger und der Schauspieler Cornelius Obonya haben sich an ihre Jugend erinnert und über Demokratie und Teilhabe berichtet. Auch dieser Text ist nicht in einfacher Sprache.
Cosmó über Demokratie und Teilhabe
Der Sänger Cosmó heißt eigentlich Benjamin Gedeon. Der 20‑Jährige ist im Mai für Österreich mit dem Lied "Tanzschein" beim Eurovision Song Contest gewesen. Für ihn ist Demokratie die Freiheit, dass man sich mit den Menschen austauschen kann. Er sagt: "Ich erlebe Demokratie, wenn Menschen zuhören, diskutieren, Lösungen finden und einander ernst nehmen". Für ihn heißt Teilhabe, dass man nicht nur zuschaut, sondern auch mitgestaltet. Er will als junger Mensch das Gefühl haben, dass seine Meinung wichtig ist. Er will etwas verändern können.
Der Sänger Cosmó ist in Budapest geboren worden. Im Alter von zwei Jahren ist er ins Burgenland übersiedelt. Sein Künstlername steht für "cosmopolitan". Das bedeutet "weltoffen".
Hanna Niedrist über ihren Engagement in ihrer täglichen Arbeit
Hanna Niedrist ist Influencerin. In den sozialen Medien ist sie als austriasginger bekannt. Sie hat über 271.000 Follower, mehr als 20 Millionen Likes auf Tiktok und 50.000 Follower auf Instagram.
Die Beschäftigung mit Politik muss für die 25-Jährige nicht immer offensichtlich sein. Sie sagt, dass man das auch unauffällig in der täglichen Arbeit tun kann. Niedrist sagt, dass sie den Menschen in ihren Videos unaufdringlich Mut macht, für sich selbst einzustehen. Die Menschen sollen auch über unangenehme Themen offen sprechen. Kommunikation kann Tabuthemen brechen, sagt die Influencerin.
Die Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung mit Ideen für die Zukunft
Die Bundesjugendvertretung (BJV) vertritt die Interessen von allen Kindern und Jugendlichen in Österreich. Das sind ungefähr 3 Millionen Menschen unter 30 Jahren. Den Vorsitz haben vier Personen:
- Moritz Mittermann (Junge Volkspartei)
- Lejla Visnjic (Sozialistische Jugend)
- Anna Schwabegger (Pfadfinderinnen und Pfadfinder Österreichs)
- Ahmed Naief (Muslimische Jugend Österreich)
Moritz Mittermann (23), Anna Schwabegger (24), Ahmed Naief (30) und Lejla Visnjic (26) sind überzeugt: "Wenn sich junge Menschen zu Wort melden, werden sie gehört. Ihre Ratschläge und Ansichten werden dann ernst genommen."
Sie sagen, was sie für wichtig halten, um die Beteiligung von jungen Menschen zu fördern. Die vier Vorsitzenden erzählen, was sie sich für die Zukunft wünschen: In 50 Jahren sehen sie eine Welt, in der junge Menschen mitbestimmen und mitwirken können. Sie sind ganz selbstverständlich ein fester Teil von politischen Entscheidungen. In ganz Österreich soll es dann Kindergemeinderäte, Schülerinnen- und Schülerparlamente und Jugendvertrauensräte geben.