News in einfacher Sprache 22.01.2026, 19:03

E-Control-Vorstand: Zwei Kandidaten stellten sich dem Hearing

Im Wirtschaftsausschuss fand ein Hearing mit zwei Kandidaten für den Vorstand der E-Control statt. Die beiden sind aus einem Auswahlverfahren hervorgegangenen. Laut Energie-Control-Gesetz ist eine Anhörung Voraussetzung. Erst dann kann der Wirtschaftsminister die Positionen neu besetzen.

Ein Kandidat ist Alfons Haber, er ist E-Control-Vorstand. Der andere Kandidat ist Michael Strebl. Er ist beim Energieanbieter Wien Energie als Vorsitzender der Geschäftsführung beschäftigt. Die beiden stellten sich den Fragen der Abgeordneten. Themen waren vor allem die Herausforderungen am Energiemarkt, die Leistbarkeit von Energie, die Rolle erneuerbarer Energien, der Netzausbau und die Versorgungssicherheit.

Viele Fragen der Abgeordneten drehten sich um die Energiepreise. Wie können diese im Sinne der Haushalte und des Wirtschaftsstandortes gesenkt werden?

Alle Fraktionen und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer waren sich über die notwendige Qualifikation für diese Vorstandstätigkeit einig. Die Grünen forderten aber eine Cooling-Off-Phase für künftige Bestellungen von Vorständen. Das könnte Interessenskonflikte mit bisherigen Tätigkeiten verhindern.

FPÖ kritisiert zu wenig Information

Die Freiheitlichen kritisierten vor allem, dass die Ausschussmitglieder im Vorfeld nicht über den Besetzungsvorschlag informiert wurden. Sie verließen daher aus Protest den Ausschuss vor dem Start des Hearings. Axel Kassegger (FPÖ) kritisierte: Das Hearing ist keine Anhörung, sondern eine Präsentation der neuen Vorstände der E-Control. Er meinte, die Vorstände stehen längst fest. Die Anhörung ist ein "Pseudo-Hearing" und eine "Feigenblatt-Aktion", an der man sich nicht beteiligen will.

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