Innenminister Gerhard Karner ist "vorsichtig optimistisch"
Innenminister Gerhard Karner hat im Innenausschuss gesagt, dass er gegenüber dieser Einigung "vorsichtig optimistisch" ist. Die neue Regelung findet Karner gut. Er glaubt, dass Asylwerberinnen und Asylwerber die EU so nicht noch mehr überfordern. Wenn Asylwerberinnen und Asylwerber in die EU kommen wollen, müssen sie ein Asylverfahren durchmachen. Karner möchte die Asylverfahren außerhalb der EU durchführen lassen – nach den Regeln der EU. Das ist aber bis jetzt rechtlich nicht möglich.
Karner ist der Meinung, dass viel zu viele Menschen illegal nach Österreich kommen. Die österreichische Polizei habe an den österreichischen Grenzen große Probleme mit Schleppern. Es hat Erfolge bei der Bekämpfung der Schlepperei gegeben, sagt Innenminister Karner. Die Schlepper würden die Menschen daher jetzt auf anderen Wegen in die EU bringen. Es gibt bereits weniger Asylanträge, aber noch immer sehr viele.