Der Gleichbehandlungs-Ausschuss beschäftigte sich mit dem Gleichbehandlungs-Bericht für die Privatwirtschaft. Die Anfragen bei der Gleichbehandlungs-Anwaltschaft (GAW) sind in den Jahren 2024 und 2025 um 31 Prozent gestiegen. 1.975 Anfragen betrafen Fälle von Diskriminierungen. Auch hier gab es einen Anstieg um 33 Prozent im Vergleich zu den Jahren 2022/2023. Fast die Hälfte der Fälle betrafen Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts, ein Drittel aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit. Drei Viertel der Fälle standen im Zusammenhang mit der Arbeitswelt. Jeder vierte Fall in der Arbeitswelt betraf eine sexuelle Belästigung. Die GAW sieht auch eine Zunahme von Rassismus in allen gesellschaftlichen Bereichen, die Anlass zur Sorge gibt.
Auch in der Gleichbehandlungs-Kommission hat sich die Zahl der Anträge von 266 auf 368 in den Jahren 2024 und 2025 erhöht. Vor allem bei Fällen von Diskriminierung aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung in der Arbeitswelt gibt es hier einen Anstieg.