News in einfacher Sprache 21.10.2026, 09:26

Reform-Partnerschaft: Pröll stellt im Parlament 13 Projekte vor

Auch Bildungsminister Wiederkehr, Gesundheitsministerin Schumann und Energiestaatssekretärin Zehetner berichteten über Fortschritte der Arbeiten.

Die Regierung will im Rahmen der Reform-Partnerschaft einige Vorhaben aus den Bereichen Verfassung und Verwaltung umsetzen. Laut Staatssekretär Alexander Pröll gehören dazu Jugendschutz-Bestimmungen in ganz Österreich und ein österreichweites Register für Verwaltungsstrafen. Der innergemeindliche Instanzenzug bei Bauprojekten soll abgeschafft werden und Gebietskörperschaften sollen gemeinsame IT-Projekte machen können. Weiterer Punkt ist eine Änderung der Rückzahlung von Kosten bei Volksbegehren.

Insgesamt sind 13 Projekte in Arbeit. Einzelne Maßnahmen davon hat das Parlament bereits beschlossen. Auch die noch offenen Projekte sind laut Pröll bereits weit fortgeschritten: Wenn alles nach Plan läuft, könnten die Verfassungs- und Gesetzes-Änderungen bereits mit 1. Jänner 2027 in Kraft treten.

Im Bereich von Staatssekretär Pröll sind 13 Projekte zur Umsetzung der Reform-Partnerschaft in Arbeit.

Vorstellung der einzelnen Projekte

Pröll hat die einzelnen Projekte im Parlament bei einer Diskussionsveranstaltung zur Reform-Partnerschaft vorgestellt. Bundesratspräsidentin Christine Schwarz-Fuchs hatte dazu eingeladen. Auch Bildungsminister Christoph Wiederkehr, Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner informierten über den Stand von Reformvorhaben in ihrem Zuständigkeitsbereich. Sie stellten sich den Fragen von Mitgliedern des Bundesrats und von Landtagsabgeordneten.

Schwarz-Fuchs sagte bei der Eröffnung: Österreich steht vor großen Herausforderungen, die eine politische Ebene alleine nicht bewältigen kann. Ihr ist wichtig, dass bei den anstehenden Reformen die Perspektiven der Länder und der Gemeinden ausreichend berücksichtigt werden.

Maßnahmen im Energiebereich

Im Energiebereich geht es laut Staatssekretärin Elisabeth Zehetner um eine Entflechtung der Kompetenzen. Es soll ein eigener Kompetenz-Tatbestand Energiewirtschaft in der Bundesverfassung verankert werden. Ziel ist, dass es für Gesetzes-Änderungen bei Energiethemen keine Zwei-Drittel-Mehrheit mehr braucht.

Im Bildungsbereich hat man sich laut Minister Christoph Wiederkehr darauf verständigt: Die Verwaltung aller Personaltöpfe der Schulen sollen in Zukunft bei den Bildungsdirektionen liegen.

Auch im Gesundheitsbereich sind einige Reformschritte geplant. Zum Beispiel sollen die Spitalsambulanzen entlastet werden. Laut Sozialministerin Korinna Schumann könnten die dafür notwendigen Gesetzes-Änderungen im Dezember in Begutachtung gehen.

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