News in einfacher Sprache 09.11.2023, 22:26

Unterstützung für Rettung und Zivilschutz

22 Millionen Euro pro Jahr für Rettung und Zivilschutz

Zweckzuschüsse sind finanzielle Mittel, die die Bundesländer und Gemeinden aus dem österreichischen Budget für einen bestimmten Zweck bekommen.

Die Rettungsorganisationen in den Bundesländern sollen durch Zweckzuschüsse in Zukunft pro Jahr 18 Millionen Euro bekommen.

Für die Dachorganisationen der Rettungsorganisationen und für den Österreichischen Zivilschutzverband (ÖZSV) wird es 2 Millionen Euro pro Jahr geben. Dazu gab es eine Regierungs-Vorlage. Der Innen-Ausschuss hat dieser Regierungs-Vorlage jetzt einstimmig zugestimmt. 

Stimmen aus den verschiedenen Parteien

Innenminister Gerhard Karner sagt: Mit dem Geld sollen Zivilschutz und Katastrophenschutz unterstützt werden. Es ist auch eine Investition in die Blackout-Vorsorge. Ein Blackout ist ein länger anhaltender und großflächiger Stromausfall.

SPÖ und FPÖ sprachen sich dafür aus, dass das Gesetzespaket bald geprüft wird.

Die NEOS meinten: Für die Verwendung der finanziellen Mittel muss es klare Strukturen und Transparenz geben. Es soll also gut nachvollziehbar sein, wofür das Geld ausgegeben wird.

Weitere Themen im Innenausschuss

Eine Mehrheit im Innenausschuss stimmte einer Änderung von Melde-Gesetz, Personenstands-Gesetz und Namensänderungs-Gesetz zu. Mit der Änderung werden die Gesetze an eine Verordnung der Europäischen Union angepasst. Das Ziel ist, dass die Verwaltung einfacher wird.

Der Innenausschuss stimmte auch einer Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Bundesland Wien zur Deckung der Realkosten für die Grundversorgung von geflüchteten Menschen zu. Durch die Vereinbarung ersetzt der Bund dem Bundesland Wien einen Teil der Kosten, die zum Beispiel wegen der Teuerung oder der Versorgung von mehr Menschen gestiegen sind.

Von der Opposition gab es Anträge zu den Themen Kinderschutz, Erhalt von Polizeiposten und Verschärfung des Asylrechts. Diese Anträge wurden mit den Stimmen von ÖVP und Grünen vertagt.

Parlamentskorrespondenz Nr. 1163/2023 (Nicht in Einfacher Sprache)

Parlamentskorrespondenz Nr. 1164/2023 (Nicht in Einfacher Sprache)