Aktuelle Aussprache
Im Wirtschafts-Ausschuss gab es eine Aktuelle Aussprache mit Vertretern vom Institut für Höhere Studien (IHS) und vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO).
Holger Bonin vom Institut für Höhere Studien (IHS) sagt: Österreichs Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Diese leichte Rezession soll 2024 weitergehen. Dann soll es einen mäßigen Aufschwung geben.
Man spricht von einer Rezession, wenn es der Wirtschaft nicht so gut geht: Es werden weniger Waren hergestellt und verkauft.
Stefan Schiman-Vukan vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) erklärt: Die leichte Rezession dieses Jahr in Österreich wird verursacht durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen und eine geringere Kaufkraft der Bevölkerung. Das bedeutet: Die Menschen können weniger Geld ausgeben.
Laut den Vorhersagen wird sich die Wirtschaft nächstes Jahr generell erholen.
Holger Bonin vom IHS betonte: Das Schlimmste liegt hinter uns. Es sollen jetzt keine Maßnahmen ergriffen werden, die die positive Entwicklung der Wirtschaft gefährden. Maßnahmen zur Preissenkung sind deshalb schwierig, weil die niedrigeren Preise nicht immer an die Endkund:innen weitergegeben werden.