Für viele Österreicher:innen sieht ein Wahltag so aus:
- Sie gehen ins Wahl-Lokal.
- Sie lesen den Stimmzettel.
- Sie entscheiden sich für eine Partei.
- Sie kreuzen die Partei an. Manche Leute schreiben auch noch einen Namen von einem Kandidaten oder einer Kandidatin dazu.
Für Menschen mit Behinderungen ist das Wählen manchmal nicht so leicht.
Das Parlament hat sich zwei Tage lang mit dem Thema "Barrierefrei wählen" beschäftigt. Es gab 4 Stationen. Dort haben Betroffene erzählt, welche Erfahrungen sie gemacht haben und was schwierig war. Die Besucher:innen konnten dann einiges selbst ausprobieren, zum Beispiel:
- mit einer Augenbinde und einem Blindenstock den Weg in die Wahlkabine finden
- mit einem Rollstuhl in die Wahlkabine fahren
Es gibt aber auch Behinderungen, die man nicht gleich sieht. Dazu gehören zum Beispiel Lernschwierigkeiten oder psychische Erkrankungen. Auch zu diesem Thema berichteten Betroffene von ihren Erfahrungen. Sie erzählten zum Beispiel, was andere Menschen tun können, wenn jemand in der Wahlkabine eine Panik-Attacke bekommt.
Diese Wahlkabine ist breit. Ein Rollstuhl passt hinein.