News in einfacher Sprache 28.02.2024, 12:10

Wissenschaft und Politik: Wer berät das Parlament?

Wissenschaftliche Tatsachen als Grundlage für Gesetze

Gesetze brauchen wissenschaftliche Tatsachen als Grundlage. Aber wie kommt das Parlament zu diesem Wissen? Welche Themen sind besonders wichtig? Um solche Fragen geht es in diesem Podcast. Als Beispiel dient das Thema "Abschätzung von Technikfolgen", also die möglichen Folgen von technischen Entwicklungen.

Michael Nentwich, Tatjana Lukáš und Franziska Bereuter

Menschen wollen, dass die Gesetze für sie Vorteile bringen

Wenn Gesetze neu entstehen oder Gesetze geändert werden, ist das Parlament der wichtigste Ort. Viele Menschen und Gruppen wollen, dass die Gesetze für sie Vorteile bringen. Sie wollen deshalb die Gesetzgebung beeinflussen. Das ist oft gut und notwendig, aber manchmal auch schlecht. In den nächsten Folgen von "Rund ums Parlament" geht es um diese Themen.

Neue Folge

Die neue Folge gibt es direkt hier. Alle Videos und Podcasts sind auch in unserer Mediathek.

Bei dieser Folge geht es vor allem um wissenschaftliche Fakten. Das Parlament bittet Fachleute um Informationen, damit die Abgeordneten aufgrund von Tatsachen und aktuellem Wissen über Gesetze entscheiden können. Als Beispiel dient das Thema "Abschätzung von Technikfolgen", das heißt welche Folgen technische Entwicklungen haben können. Im Mittelpunkt stehen diese Fragen:

  • Wie kommt das Wissen zu den Politiker:innen?
  • Welche Themen sind für das Parlament besonders wichtig?
  • Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Parlament?

Tatjana Lukáš ist die Moderatorin des Podcasts.

Eine Gast im Podcast ist Franziska Bereuter. Frau Bereuter arbeitet in der Parlamentsdirektion im Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftlichen Dienst.

Ein weiterer Gast im Podcast ist Michael Nentwich. Herr Nentwich ist der Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung, kurz ITA.

Begriffe einfach erklärt

Die Arbeit im Parlament ist sehr umfangreich und vielfältig. Es gibt viele Fachbegriffe. Diese Begriffe werden auf der Parlaments-Website einfach verständlich erklärt: 

Begriffe einfach erklärt

Künstliche Intelligenz und Falsch-Informationen: Das Parlament fragt die Wissenschaft

Vor kurzer Zeit hat das Parlament das ITA um eine Untersuchung zum Thema Künstliche Intelligenz, kurz KI, und Falsch-Informationen gebeten. Das Parlament wollte wissen: Wie kann die Demokratie mit den neuesten Entwicklung umgehen, die durch die Nutzung von generativer KI möglich werden?

Generative KI bedeutet: Die Künstliche Intelligenz erstellt selbst Texte, Bilder und andere Inhalte, die wie echt wirken.

Auch Chatbots arbeiten mit solchen Inhalten. Chatbots sind Systeme, die Fragen stellen und Antworten geben können. Mit Falsch-Informationen, Schein-Informationen und Chatbots können Informationen verändert werden und damit lässt sich die öffentliche Meinung beeinflussen.

Deshalb heißt eine wichtige Frage: Wie kann man solche Verfälschungen überhaupt erkennen? Die Untersuchung soll von März bis Oktober 2024 stattfinden.

Künstliche Intelligenz: Ein Assistenz-Roboter

Podcast "Geschichte(n) aus dem Parlament"

Wollen Sie auch in Zukunft einen Podcast aus dem Parlament hören? Dann hören Sie einmal den Podcast "Geschichte(n) aus dem Parlament". Es geht dabei um persönliche Erinnerungen von Menschen im Parlament, zum Beispiel

  • Frühere Abgeordnete zum Nationalrat
  • Frühere Mitglieder im Bundesrat
  • Frühere Mitarbeiter:innen in den Klubs
  • Frühere Mitarbeiter:innen in der Parlaments-Direktion

Die Gespräche führt der Kabarettist und Schauspieler Clemens Haipl. Die nächste Folge erscheint am 5. September.