Staatenübergreifende Studienprogramme sollen vereinfacht werden. Im Universitäts-Gesetz (UG) soll es ab Juli außerdem zeitlich befristete Ausnahmeregelungen geben. So soll die Anstellung von wissenschaftlichem Personal aus den USA einfacher werden. In gewissen Fällen gibt es dann zum Beispiel keine Pflicht, diese Stellen auszuschreiben. Der englische Fachbegriff für diese Vereinfachung bei der Personalsuche ist "Opportunity Hiring".
Umfangreiche Änderungen soll es auch im Bildungsdokumentations-Gesetz (BilDokG) geben. Dabei geht es vor allem um die Weiterentwicklung des digitalen Datenverbunds der Universitäten und Hochschulen (DVUH). Das betrifft besonders die Regeln über den Datenaustausch.
In diesem Zusammenhang soll auch ein österreichweiter digitaler Ausweis für Studierende geschaffen werden. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner kündigte im Ausschuss an: Dieser digitale Ausweis soll ab Sommersemester 2026 verfügbar sein.