Die Politik muss auch an Menschen mit Behinderungen denken. Dafür setzen sich alle Personen weltweit ein, die an der Zero Project Conference teilnehmen. Auch das österreichische Parlament hat sich ausführlich damit beschäftigt. Das hat der Präsident des Nationalrats, Wolfgang Sobotka, betont.
Bei der Start-Veranstaltung sprach auch Martin Essl. Er ist der Gründer der Essl Foundation und des Zero Projects. Er erklärte, dass sich Zero Project neue, hilfreiche Projekte weltweit anschaut. Die besten Projekte bekommen einen Preis, heuer sind es 77. Dadurch bekommt die Politik eine Auswahl an guten Ideen und Projekten.
Martin Essl betonte, wie wichtig inklusive Bildung ist. Sie ist die Grundlage dafür, dass man selbstbestimmt leben kann. Außerdem hilft sie dabei, dass mehr Menschen mit Behinderung eine bezahlte Arbeit finden.
Roberta Cordano ist die Rektorin der Universität Gallaudet in Washington D. C. in den USA. Auch sie sprach bei der Start-Veranstaltung. Sie erklärte: Zero Project steht dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderung gleich behandelt werden und die gleichen Chancen haben. Eines der Ziele von Zero Project ist, dass mehr Menschen mit Behinderung eine Arbeit finden.
Roberta Cordano erklärte auch, dass Bildung für das ganze Leben sehr wichtig ist. An der Universität Gallaudet gibt es ein besonderes Angebot: Alle Studien und Leistungen sind an Menschen angepasst, die eine Hör‑Behinderung haben oder gehörlos sind. Das ist die erste und einzige Universität, an der das so ist.