News in einfacher Sprache 20.02.2024, 21:49

Zero Project Conference: Inklusion von Menschen mit Behinderungen

Start‑Veranstaltung der Zero Project Conference im Parlament

Am 20. Februar fand die Start‑Veranstaltung der Zero Project Conference statt. Abgeordnete haben im Parlament Projekte vorgestellt. Sie haben gezeigt, wie Menschen mit Behinderung besser an der Gesellschaft teilhaben können.

Teilnehmer:innen bei der Auftakt-Veranstaltung der Zero Project Conference.

Zero Project Conference in der UNO City Wien

Von 21. bis 23. Februar findet in der UNO City Wien die Zero Project Conference statt. Das ist eine Konferenz, die von der Organisation Zero Project veranstaltet wird.

Zero Project gehört zur Essl Foundation und steht für eine Welt ohne Barrieren. Außerdem unterstützt Zero Project die Ziele, die in der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen stehen. Das ist ein Vertrag, den viele Länder auf der ganzen Welt unterschrieben haben. Er soll helfen, dass alle Menschen die gleichen Möglichkeiten in der Gesellschaft haben. Egal, ob sie eine Behinderung haben oder nicht.

Dieses Jahr geht es bei der Zero Project Conference vor allem um inklusive Bildung. Das bedeutet, dass Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam in die Schule gehen. Das Thema betrifft also alle Menschen.

Das Logo der Zero Project Conference.

Ansprachen bei der Start-Veranstaltung

Die Politik muss auch an Menschen mit Behinderungen denken. Dafür setzen sich alle Personen weltweit ein, die an der Zero Project Conference teilnehmen. Auch das österreichische Parlament hat sich ausführlich damit beschäftigt. Das hat der Präsident des Nationalrats, Wolfgang Sobotka, betont.

Bei der Start-Veranstaltung sprach auch Martin Essl. Er ist der Gründer der Essl Foundation und des Zero Projects. Er erklärte, dass sich Zero Project neue, hilfreiche Projekte weltweit anschaut. Die besten Projekte bekommen einen Preis, heuer sind es 77. Dadurch bekommt die Politik eine Auswahl an guten Ideen und Projekten.

Martin Essl betonte, wie wichtig inklusive Bildung ist. Sie ist die Grundlage dafür, dass man selbstbestimmt leben kann. Außerdem hilft sie dabei, dass mehr Menschen mit Behinderung eine bezahlte Arbeit finden.

Roberta Cordano ist die Rektorin der Universität Gallaudet in Washington D. C. in den USA. Auch sie sprach bei der Start-Veranstaltung. Sie erklärte: Zero Project steht dafür, dass Menschen mit und ohne Behinderung gleich behandelt werden und die gleichen Chancen haben. Eines der Ziele von Zero Project ist, dass mehr Menschen mit Behinderung eine Arbeit finden.

Roberta Cordano erklärte auch, dass Bildung für das ganze Leben sehr wichtig ist. An der Universität Gallaudet gibt es ein besonderes Angebot: Alle Studien und Leistungen sind an Menschen angepasst, die eine Hör‑Behinderung haben oder gehörlos sind. Das ist die erste und einzige Universität, an der das so ist.

Neue Projekte für Inklusion in der Gesellschaft

Im Parlament haben einige Abgeordnete neue Projekte für inklusive Bildung vorgestellt:

Sie haben unterschiedliche Projekte aus verschiedenen Ländern präsentiert. Es ging zum Beispiel darum, wie man kleine Kinder mit Behinderung gut fördern kann. Ein anderes Projekt war ein inklusives Ausbildungs‑Programm. Außerdem wurden Online‑Werkzeuge vorgestellt, die helfen, wenn eine Person schwer sprechen kann.

Danach gab es einen Austausch über die Projekte. Daran nahmen Fachleute teil und die Personen, die die Ideen für die Projekte hatten.

Bei der Zero Project Conference bekommen einige Projekte einen Preis.