Parlamentskorrespondenz Nr. 353 vom 16.05.2002
RENOVIERUNGSARBEITEN AN DER AUSSENFASSADE DES PARLAMENTS
Wien (PK) - Sommerzeit ist Baustellenzeit. Das gilt auch für das Parlament. Die wenigen Wochen, in denen zwischen Tagungsende (heuer am 12. Juli) und Tagungsbeginn (am 16. September) Bauarbeiten ohne Beeinträchtigung des parlamentarischen Geschehens durchgeführt werden können, müssen genützt werden. Für größere Vorhaben reicht die tagungsfreie Zeit nicht immer, etwa im bevorstehenden Sommer für die Renovierung der gesamten Fassade an der Rückseite des Parlaments.
Die Arbeiten beginnen daher bereits am 17. Juni mit dem Aufbau der Gerüste, dem Anbringen der Schutznetze und dem Aufstellen der Baustelleneinzäunung. Zum Tagungsende (12. Juli) werden dann die Fenster dicht gemacht, Steinmetze und Bildhauer beginnen mit Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten. Bis Tagungsbeginn (16. September) sollen diese Arbeiten erledigt sein, sodass in der zweiten Septemberhälfte nur noch die Gerüste und Umzäunungen abzubauen sind.
Die Fassadenreinigung, von der die stärkste Beeinträchtigung des Parlamentsbetriebs in den auf der Seite der Reichsratsstraße gelegenen Büros zu erwarten ist, sollen auf die Zeit zwischen 17. Juli und 19. August konzentriert werden. In der Plenarsitzungswoche vom 8. bis 12. Juli, am 25. Juli (Sitzung des Bundesrats) und am 19. und 20. September (den ersten beiden Sitzungstagen des Nationalrats nach dem Sommer) werden die Renovierungsarbeiten ruhen. Die beiden an der Rückseite des Parlaments gelegenen Eingänge (Tor 3 und Tor 4) werden so eingerüstet, dass der Zugang in das Parlament möglich bleibt. (Schluss)