Parlamentskorrespondenz Nr. 719 vom 25.11.2002

DER ARCHITEKT DES ÖSTERREICHISCHEN SOZIALSYSTEMS

Wien (PK) - Binnen zwei Jahren hat Ferdinand Hanusch, wie Anton Benya einmal meinte, "im arm gewordenen Österreich der Ersten Republik das in der ganzen Welt bewunderte Werk sozialer Sicherheit" aufgebaut. Seine Verdienste wiegen umso mehr, wenn man bedenkt, unter welchen Umständen sie erworben wurden. Hanusch war - so Benya - ein "Revolutionär, denn er hat vieles durchgesetzt, was nur durch eine gewaltige Umwälzung erreicht werden konnte."

AUS ÄRMSTEN VERHÄLTNISSEN

Hanusch wurde am 9. November 1866 im schlesischen Horni Ves (Oberdorf) im politischen Bezirk Opava (Troppau) als vierter Sohn eines verarmten Keuschlers geboren, der sich, um seine Familie ernähren zu können, der Leinenweberei in Heimarbeit zugewendet hatte, wie dies in jener Gegend um die Mitte des 19. Jahrhunderts weitgehend üblich war. Hanuschs Vater starb jedoch wenige Tage vor dessen Geburt an den Folgen einer Lungentuberkulose, was die katastrophale finanzielle Situation noch mehr verschlimmerte. Hanuschs Mutter musste nun allein für vier Kinder sorgen, was sie dazu zwang, die drei älteren Brüder Hanuschs bereits frühzeitig zur Arbeit zu schicken, um das Überleben der Familie gewährleisten zu können. Alle drei starben frühzeitig an Lungenleiden oder allgemeiner Auszehrung.

Hanusch konnte nur während weniger Monate die Grundschule besuchen und arbeitete, wo immer sich eine Gelegenheit ergab, hütete Ziegen, schnitt Holz und trat mit 14 Jahren in eine Fabrik ein, wo er an einem mechanischen Webstuhl arbeitete. Seine Arbeitszeit währte von 5 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, worüber er in späteren Jahren in seinem Roman "Lazarus" Zeugnis ablegte. Durch diese Arbeit kam Hanusch frühzeitig in Kontakt mit der entstehenden Arbeiterbewegung, und so schloss er sich 1883 der Gewerkschaft der Manufakturarbeiter an.

Ein Jahr später vermochte der nunmehr 18jährige die Strapazen in der Fabrik nicht mehr zu ertragen, und er beschloss auf die Walz zu gehen. So gelangte er zu Fuß nach Wien, wo er eine zeitlang als Bierkutscher, Servierer und schließlich nur noch als Aushilfskellner sein Auslangen fand. Ende 1884 zog er von Wien weiter quer durch Niederösterreich und die Steiermark nach Krain, und da er dort nirgends Arbeit finden konnte, ging er nach Istrien. In Triest wurde er als "Landstreicher" von der Polizei aufgegriffen und per "Schubhaft" zurück nach Schlesien transportiert.

Kaum dort angekommen, flüchtete er aus dem Polizeigewahrsam und schloss sich einer Gruppe "Zigeuner" an, mit der er Ungarn durchstreifte. So gelangte er über die grüne Grenze nach Rumänien und weiter in die Türkei. Am Rückweg aus dem Osmanischen Reich wurde er in Bukarest abermals verhaftet und unter Polizeibewachung zurück nach Oberdorf gebracht, wo er Anfang 1887 eintraf. Dort arbeitete er wieder als Fabriksweber, 1888 starb seine Mutter - Hanuschs letzte lebende Verwandte. Hanusch fiel in eine tiefe Depression und war in jener Zeit fraglos Alkoholiker.

AUFSTIEG IN DER PARTEI

1890 lernte er Anna Domes kennen, die ihn aus seinen heruntergekommenen Verhältnissen allmählich wieder in ruhigere Bahnen zu bringen vermochte. Durch sie kam er abermals in Kontakt zur Arbeiterbewegung. Er begann, sozialdemokratische Literatur zu lesen und trat 1891 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei bei, an deren Organisationsleben er sich rege zu beteiligen begann. Im November 1891 heiratete er Domes, 1893 wurde eine Tochter geboren. Im Januar 1895 wählten ihn die Sozialdemokraten seines Ortes zum Obmann ihrer Parteiorganisation, womit Hanusch seinen ersten Karriereschritt getan hatte.

Doch nur wenig später verfinsterte sich sein Horizont abermals. Im Juli 1895 starb seine Frau an Tuberkulose, im Oktober wurde auch die kleine Tochter dahingerafft. Hanusch lief Gefahr, abermals im Alkoholismus zu ertrinken, doch lernte er noch im selben Monat Julie Gill kennen, die seinem Leben neuen Halt gab und die seine zweite Frau werden sollte. Und Anfang 1897 konnte er dem substanzraubenden Fabrikarbeiterleben endgültig entrinnen, erhielt er doch im benachbarten Sternberg einen Posten als hauptamtlicher Partei- und Gewerkschaftssekretär. Dort erwies er sich als ein derart trefflicher Organisator, dass er 1900 nach Wien gerufen wurde, um im zentralen Gewerkschaftsapparat eine Funktion zu übernehmen. Damit begann Hanuschs Aufstieg zum Spitzenpolitiker.

In seinen Wiener Jahren beschäftigte sich Hanusch aber nicht nur mit Partei- und Organisationsfragen, er trat auch mit insgesamt 22 literarischen Büchern an die Öffentlichkeit. Schon 1900 publizierte er seine autobiographische Schrift "Aus meinen Wanderjahren", 1907 erschien "Auf der Walz" und 1912 sein literarisches Hauptwerk, der ebenfalls autobiographisch geprägte Roman "Lazarus". Daneben publizierte er noch Dramen und Gedichte, wobei Hanusch stets versuchte, mit seinem dichterischen Werk auch sein politisches Weltbild zu vermitteln. Damit stellte sich Hanusch in eine zu jener Zeit populäre Reihe von Arbeiterdichtern, zu denen Alfons Petzold und Josef Luitpold Stern in Österreich zählten und deren international berühmtester wohl Jack London war.

DIE HOHE POLITIK

Hanusch war den leitenden Parteifunktionären durch seine Rede am Brünner Parteitag 1899 aufgefallen, wo er die Sternberger Arbeiter vertrat. Dort hatte er sich für eine enge Kooperation zwischen Partei und Gewerkschaft stark gemacht und sein Anliegen so überzeugend vertreten, dass ihn die eben erst gegründete "Gewerkschaft der Textilarbeiter" im April 1900 zu ihrem Generalsekretär bestellte. In den folgenden Jahren reiste Hanusch kreuz und quer durch die Monarchie, um die junge und vor allem noch kleine Organisation von leidlich 6.000 Mitgliedern auf- und auszubauen. Bis 1907 wuchs die Mitgliedschaft der Textilarbeitergewerkschaft auf über 50.000 Personen an.

Seiner dadurch gewachsenen Rolle trug die zentrale Gewerkschaftskommission der Sozialdemokraten Rechnung, und Hanusch wurde 1903 Mitglied der zentralen Leitung, ab 1907 war er einer der Vorsitzenden der Gewerkschaftskommission. In jenem Jahr kandidierte er auch für den Reichsrat im böhmischen Wahlkreis Kratzau. Auf ihn entfielen 4.046 Stimmen (der deutschnationale Kandidat erhielt 2.636, der christlichsoziale gar nur 211 Stimmen), sodass er im Frühjahr 1907 ins Abgeordnetenhaus der Monarchie einzog. 1911 wurde er wiedergewählt, 1919 kandidierte er im Wahlkreis Krems, 1920 war er sozialdemokratischer Spitzenkandidat in Graz.

In den letzten Jahren der Monarchie zählte Hanusch nicht zu den Hauptrednern seiner Partei im Plenum, doch war er bald ihr unumstrittener Frontmann im Sozialpolitischen Ausschuss, wo er eine Vielzahl sozialpolitischer Forderungen der Sozialdemokratie ventilierte, so auch die Verkürzung der Arbeitszeit, die er auch zum Gegenstand einer Grundsatzrede in der Plenardebatte zum Budget vom Juli 1908 machte. Daneben rückte er immer mehr ins Zentrum der Partei, die er im August 1907 erstmals auf dem Stuttgarter Kongress der Zweiten Internationale auch im Ausland vertrat.

IN DER REGIERUNG

Die Sozialgesetzgebung war nicht unbedingt die starke Seite der Monarchie. Zwar hatte es in der Zeit nach der Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts ein paar Verbesserungen für die Angestellten gegeben, die maßgeblichen Forderungen der Arbeiterschaft blieben jedoch bis zuletzt vollkommen unerfüllt. Der Erste Weltkrieg machte zudem den Initiativen der Sozialdemokratie jedwede Chance auf Umsetzung zunichte. Erst, als die Habsburgermonarchie mehr und mehr der Niederlage entgegenzugehen begann, wurde die kaiserliche Regierung auch auf sozialpolitischem Gebiet wieder ein wenig aktiver.

Im Dezember 1917 wurde erstmals in der Geschichte des Habsburgerstaates ein Ministerium für soziale Fürsorge eingerichtet, mit dessen Leitung Viktor Mataja betraut wurde. Doch an dessen Einführung geknüpfte Hoffnungen wurden bald zerstreut. Einzig nennenswertes Gesetz im letzten Kriegsjahr war die Einführung eines Zehnstundenarbeitstages für Frauen und Jugendliche im Sommer 1918 - und diese Norm stieß verständlicherweise auf heftigen Widerspruch der Sozialdemokraten unter ihrem Sozialsprecher Hanusch. Im Oktober 1918 wurde Mataja durch den katholischen Geistlichen Ignaz Seipel ersetzt, der jedoch ebenfalls keinerlei Initiative auf sozialpolitischem Gebiet entwickelte.

Wenig später war die Niederlage der Monarchie evident, und die Provisorische Nationalversammlung setzte am 30. Oktober 1918 eine eigene Regierung ein, der Ferdinand Hanusch als Staatssekretär für Soziales (was allerdings damals dem Ministerrang entsprach) angehörte. In den kommenden zwei Jahren, bis zu seinem Rücktritt Ende Oktober 1920, schuf Hanusch das bedeutendste soziale Maßnahmenbündel in der Geschichte Österreichs. Seine Reformen lassen sich dabei in drei Etappen unterteilen.

In einem ersten Schritt - welcher die Epoche von November 1918 bis März 1919 umfasst - wurden folgende Gesetze beschlossen: die Schaffung des Arbeitslosengeldes (6. November), die Sonn- und Feiertagsruhe (12. November), der Achtstundenarbeitstag (19. November), die Ausweitung der Arbeitslosenunterstützung auf Angestellte (20. November) sowie die Aufhebung der Arbeitsbücher (25. Januar 1919), die zuvor die Arbeiter zu den Unternehmern in ein starkes Abhängigkeitsverhältnis gebracht hatten.

Die nächste Etappe - ihre Umsetzung währte von März bis August 1919 - umfasst u.a. das Sozialisierungsgesetz (14. März), die Invalidenentschädigung (25. April), das Nachtarbeitsverbot für Frauen und Jugendliche (14. Mai), das Betriebsrätegesetz (15. Mai) und das Urlaubsgesetz (30. Juli).

Schließlich kam es in einer dritten Phase zum Kollektivvertragsgesetz (18. Dezember), zur Errichtung von Arbeiterkammern (26. Februar 1920) und zum Arbeitslosenversicherungsgesetz (24. März 1920). Damit wurden binnen weniger Monate zahlreiche langjährige Forderungen der Arbeiterschaft erfüllt, und Österreich avancierte zu einem der sozial fortschrittlichsten Länder der Welt. In vielen Fällen - Arbeitslosenunterstützung, Urlaubsanspruch - war Österreich der erste Staat der Welt, der derartiges einführte.

Nach dem Zusammenbruch der Rätediktaturen in Bayern und Ungarn, deren Existenz auf die österreichische Innenpolitik fraglos nicht ohne Einfluss geblieben war, änderte sich in Österreich jedoch das politische Klima. Das Bürgertum, das zunächst vorbehaltlos mit der Sozialdemokratie zusammengearbeitet hatte, schlug nun einen anderen Kurs ein, oder, wie es der christlichsoziale Politiker Karl Pribram formulierte: "Im Herbst ist mit dem Zusammenbruch der Proletarierdiktatur in Ungarn die Gefahr einer sozialen Umwälzung in Österreich beseitigt. Nun hatte jede Nachsicht, die bisher im Interesse der öffentlichen Ordnung geübt werden musste, ihre Berechtigung verloren." Tatsächlich passierten 1920 nur noch wenige konstruktive Gesetze das Parlament, die Gegensätze verschärften sich, und im Oktober 1920 brach die Koalition aus Sozialdemokraten und Christlichsozialen auseinander. Hanuschs Partei ging in Opposition, er selbst wurde wieder einfacher Abgeordneter.

DIREKTOR DER ARBEITERKAMMER

Doch bereits im Januar 1921 wechselte Hanusch auf den Posten des Direktors der Wiener Arbeiterkammer, deren Einrichtung auf eines seiner Gesetze zurückging. Diese Funktion sollte er bis zu seinem überraschenden Tod am 28. September 1923 innehaben. Hier gelang es ihm, sein sozialpolitisches Reformwerk abzusichern und abzurunden.

Als Direktor der Arbeiterkammer sah Hanusch seine Hauptaufgabe in der Sicherung und der Überwachung der Durchführung aller sozialpolitischen Schutzgesetze. Die Arbeiterkammern gaben eine Gesetzessammlung heraus, die all jene Gesetze enthielt, die die Interessen der Werktätigen berührten. Darüber hinaus schuf Hanusch eine Berufsberatungsstelle sowie eigene Lehrlingsschutzstellen.

Besonderes Augenmerk widmete Hanusch der Arbeiterbildung. Zu diesem Zwecke gründete er ebenfalls 1921 die "Sozialwissenschaftliche Studienbibliothek" der AK, die bis heute eine hervorragende Position unter den Bibliotheken der Bundeshauptstadt einnimmt. Grundstock der rasch wachsenden Einrichtung waren die Nachlässe der sozialdemokratischen Spitzenpolitiker Winarsky, Pernerstorfer und Adler.

Neben der Bibliothek entwickelte die AK ein eigenes Bildungsprogramm. Begonnen wurde mit einem Kurs über das Betriebsrätegesetz, bald aber folgten Kurse zu den Themen Arbeits- und Sozialrecht, Wirtschaftsgeschichte, Verfassungskunde, Sozialhygiene und vieles mehr. Als Lehrer konnten dabei zahlreiche prominente Experten wie Hans Kelsen gewonnen werden.

Schließlich wurde die AK auch selbst wissenschaftlich tätig und begann, eigene Studien zu sozialwissenschaftlichen Fragen zu erarbeiten und zu publizieren. Auf all diesen Feldern ist die AK auch heute noch aktiv und dabei in höchstem Ausmaß anerkannt.

Aus all diesen Aktivitäten in AK, Parlament und Gewerkschaft wurde Hanusch durch den Tod gerissen. Bereits im Sommer 1921 hatte er sich einer Darmoperation unterziehen müssen, im Frühsommer 1923 stellten sich erneut Beschwerden ein. Hanusch entschloss sich zu spät zu einem neuerlichen Eingriff, die Operation konnte ihn nicht mehr retten. Der Pionier der österreichischen Sozialgesetzgebung starb wenig später.

VERMÄCHTNIS

In seinem biographischen Abriss über Ferdinand Hanusch kommt Helmut Konrad, der Rektor der Grazer Universität, zu dem Schluss, dass Hanuschs Leben ausgefüllt war von unermüdlicher Arbeit im Dienste der Arbeiterbewegung. In seinem Lebenslauf spiegelt sich die Geschichte des Aufstiegs der Arbeiterbewegung von einer ausgeschlossenen und entrechteten Bevölkerungsgruppe zur führenden Kraft im Lande wieder.

Hanusch war dabei kein Theoretiker, was sich auch daran ablesen lässt, dass er keinen einzigen Artikel für die sozialdemokratische Theorie-Zeitschrift "Der Kampf" verfasste. Er war ein Praktiker, der sich weniger an ideologischen Debatten beteiligte, sondern sein ganzes Können zur Erreichung sozialer Verbesserungen für die arbeitenden Menschen einsetzte. Vom täglichen Ringen um Lösungen in der Gewerkschaft über die Auseinandersetzungen um soziale Fragen im Parlament bis hin zu seinen Gesetzgebungsinitiativen als Staatssekretär spannt sich ein Bogen, der, wie Konrad ausführt, "klar und ohne Abweichungen das Ziel der sozialen und ökonomischen Besserstellung der Arbeiterschaft vor Augen hat".

Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Hanusch stets mehr ein Mann der Gewerkschaft als ein Mann der Partei war, kam doch die gewerkschaftliche Arbeit seinem Wesen wesentlich mehr entgegen, weshalb er auch auf Parteitagen und Gewerkschaftskongressen stets die Bedeutung der Gewerkschaften für die Partei betonte. Und so war es auch die Gewerkschaft, die Hanusch 1918 für das Amt des Staatssekretärs für soziale Verwaltung in Vorschlag brachte. Als Praktiker war er dort am richtigen Platz, und die Arbeit, die er leistete, war - wiederum Konrad - "gewerkschaftliche Arbeit im besten Sinne des Wortes".

Die Erfolge, die die Sozialdemokratie und die Gewerkschaften in den ersten Jahren der Republik auf sozialem Gebiet erzielten, sind untrennbar mit dem Namen Hanusch verbunden. Auf seiner Pionierarbeit baut auch das heutige Sozialsystem nach wie vor auf. Seine Errungenschaften zählen mittlerweile zum Allgemeingut, spätere Sozialminister setzten dieses Werk fort, oder, wie Anton Benya es formulierte: "Damit setzte er sich ein Denkmal, das nirgendwo errichtet wurde, auf dessen Fundament aber in der Zweiten Republik Johann Böhm, Karl Maisel, Anton Proksch, Grete Rehor und Rudolf Häuser weiterbauen und ein modernes Sozialwerk zum Wohle der österreichischen Bevölkerung schaffen konnten." Und Franz Jonas schrieb aus Anlass der 50. Wiederkehr des Todestages Ferdinand Hanuschs: "Der Staatssekretär für Soziale Verwaltung schuf jenes soziale Reformwerk, das zu einer der Säulen wurde, auf der unser demokratisches Staatswesen auch heute noch ruht."

Die Gemeinde Wien ehrte Ferdinand Hanusch durch einen Gemeindebau auf der Landstrasse, der seinen Namen trägt, vor allem aber durch das Hanusch-Krankenhaus im 14. Wiener Gemeindebezirk. Weiters trägt die Verkehrsfläche gegenüber der Albertina in der Wiener Innenstadt seinen Namen. (Schluss)