Parlamentskorrespondenz Nr. 531 vom 21.06.2005
HÖCHSTER ÖSTERREICHISCHER ORDEN FÜR F-KLUBOBMANN SCHEIBNER
Wien (PK) - "Es ist der höchste Orden, den der Bundespräsident verleihen kann, das Große Goldene Ehrenzeichen am Bande." Mit diesen Worten eröffnete Nationalratspräsident Andreas Khol eine mit Harfenmusik umrahmte Feierstunde, in deren Rahmen er den genannten Orden an den F-Klubobmann Herbert Scheibner überreichte. Zu der Ordensübergabe waren, neben zahlreichen weiteren Freunden und Weggefährten Scheibners, Bundeskanzler Schüssel, Vizekanzler Gorbach, Verteidigungsminister Platter, die Staatssekretäre Mainoni und Dolinschek, Dritter Nationalratspräsident Prinzhorn, Rechnungshofpräsident Moser sowie die Klubobmänner Molterer (V) und Cap (S) gekommen.
In seiner Laudatio erinnerte Nationalratspräsident Andreas Khol an Scheibners politischen Weg, an zehn Jahre als Abgeordneter und drei Jahre als Verteidigungsminister. Er würdigte den Klubobmann als Vollblut-Parlamentarier, auf dem - gemeinsam mit Klubobmann Molterer - das "parlamentarische Fundament der Regierung" ruhe. Scheibner sei "mit Leib und Seele Verteidigungsminister" gewesen und habe in dieser Funktion die Anpassung des Bundesheeres an internationale Standards vollbracht. Die jüngst ins Werk gesetzte Bundesheer-Reform sei ohne die Vorarbeit Scheibners nicht zu denken. Scheibner sei zudem ein "Gründervater der neuen Koalition von 2000", sagte Khol weiter, und: "Herbert Scheibner ist ein Politiker, der immer das Große Ganze im Auge hat."
In einer launigen Dankansprache bemerkte Scheibner, es gebe zwei Kategorien von Menschen: Solche, die gern Orden haben oder hätten und solche, die das auch zugeben. Er freue sich über die Auszeichnung, die auch dem Amt gelte, und werde sie "mit Stolz und Freude tragen". Er sehe in der Auszeichnung einen Auftrag, weiter im Interesse der Republik Österreich und ihrer Bevölkerung zu arbeiten. Insbesondere werde er sich weiter für die Landesverteidigung und die Sicherheitspolitik einsetzen, damit diesen die Anerkennung zukomme, die sie brauchten. (Schluss)