Parlamentskorrespondenz Nr. 935 vom 24.11.2005

Khol: "Ein Stern am Himmel der Bürgergesellschaft"

Wien (PK) - Die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF) feiert heuer ihr 40jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass haben heute Nachmittag Nationalratspräsident Andreas Khol sowie die Bundesleiterin der KÖF, Waltraud Klasnic, zu einer Feierstunde ins Parlament geladen. Unter den zahlreichen Gästen waren auch der Dritte NR-Präsident Thomas Prinzhorn, der ÖVP-Sozialsprecher Walter Tancsits, die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Helene Partik-Pablé, der ehemalige Vizekanzler Alois Mock sowie Kurt Bergmann, der eines der Gründungsmitglieder des KÖF ist.

Er erinnere sich noch sehr gut an die furchtbare Hochwasserkatastrophe im Jahr 1965, die weite Teile Österreichs heimgesucht habe, erklärte Nationalratspräsident Khol. Die Frau des damaligen Finanzministers, Elisabeth Schmitz, ergriff die Initiative und rief die Österreicher auf, den Menschen in Not zu helfen. In der Folge wurde dann die Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen gegründet, die in den letzten 40 Jahren über 30 Millionen Euro für Not leidende Mitbürger gesammelt und unbürokratisch, schnell und effizient geholfen hat. Unsere Gesellschaft könne nur dann in Solidarität, Freiheit und Toleranz leben, wenn es Menschen gibt, die mehr tun als ihre Pflicht, würdigte Khol die ehrenamtliche und "großartige Arbeit" der KÖF-Mitglieder.

Die frühere steirische Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, die seit vielen Jahren in der KÖF tätig ist, dankte dem NR-Präsidenten Khol dafür, diese Feierstunde im Parlament abhalten zu können. Es sei eine Ehre und ein Herzensanliegen, jenen Menschen in Österreich zu helfen, die unverschuldet in Not geraten sind. Dies sei aber nur möglich aufgrund der Arbeit von vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die täglich bereit sind, Licht in das Leben ihrer Mitmenschen zu bringen. (Schluss)