Parlamentskorrespondenz Nr. 984 vom 17.11.2009

Lob für Österreichs Frauenpolitik

Wien/New York (PK) – Frauenpolitik stand im Mittelpunkt der Gespräche, die Nationalratspräsidentin Barbara Prammer am Montag im UN-Hauptquartier in New York führte. Ein Treffen mit der stellvertretenden UN-Generalsekretärin Asha-Rose Migiro war einer der Höhepunkt des dreitägigen Arbeitsbesuches.

In dem ausführlichen Gespräch ging es vor allem um Erfolge in der Geschlechtergleichstellung und darum, welche Maßnahmen in Zukunft notwendig sind. Österreich sei seit jeher ein wichtiger Partner bei den diversen UN-Aktivitäten, lobte Migiro. Prammer berichtete, dass Gender-Budgeting seit eineinhalb Jahren in der Bundesverfassung verankert sei. Jetzt gehe es darum, diese hohe Vorgabe in die Realität umzusetzen. "Das ist ein Lernprozess", so die Präsidentin.

Inés Alberdi, Exekutivdirektorin von UNIFEM, des UN-Entwicklungsfonds für Frauen, wiederum warb für die Kampagne "Nein zu Gewalt gegen Frauen". Die NR-Präsidentin sagte volle Unterstützung von österreichischer Seite zu. So würden am 10. Dezember im österreichischen Parlament alle Abgeordneten eingeladen, diese Resolution zu unterzeichnen.

Migiro wie Alberdi berichteten, dass seit dem letzten Gespräch mit Präsidentin Prammer Fortschritte in der Frauenpolitik erzielt worden seien. Auch wurde von beiden Österreichs Vorbildwirkung in diesem Bereich anerkannt. (Schluss)

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie – etwas zeitverzögert – auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum.

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