Parlamentskorrespondenz Nr. 346 vom 29.04.2013
Wir gratulieren
Wien (PK) – Im Mai feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:
der ehemalige Abgeordnete und Bundesrat Franz STOCKER (V) – 80. Geburtstag am 1. Mai,
der ehemalige Abgeordnete Adolf FAULAND (S) – 80. Geburtstag am 3. Mai,
der ehemalige Abgeordnete Univ.-Prof. Dr. Dieter LUKESCH (V) – 70. Geburtstag am 3. Mai,
der Bundesminister und Staatssekretär a.D. sowie ehemalige Abgeordnete Dr. Caspar EINEM (S) – 65. Geburtstag am 6. Mai,
das Mitglied des Europaparlaments sowie der ehemalige Abgeordnete Ing. Dr. Paul RÜBIG (V) – 60 Geburtstag am 06. Mai,
der ehemalige Bundesrat Dr. Hans WÖCKINGER (V) – 70. Geburtstag am 8. Mai,
der Abgeordnete Mag. Peter Michael IKRATH (V) – 60. Geburtstag am 10. Mai,
der Bundesminister a.D. und ehemalige Abgeordnete Dr. Dieter BÖHMDORFER (F) – 70. Geburtstag am 11. Mai,
der ehemalige Abgeordnete Ing. Willibald KRENN (S) – 85. Geburtstag am 13. Mai,
die ehemalige Bundesrätin Johanna SCHICKER (S) – 70. Geburtstag am 15. Mai,
die ehemalige Abgeordnete Susanne WEGSCHEIDER (V) – 60. Geburtstag am 16. Mai,
der ehemalige Abgeordnete Anton LEIKAM (S) – 70. Geburtstag am 17. Mai,
der Bundesrat Franz PERHAB (V) – 60. Geburtstag am 18. Mai,
der ehemalige Abgeordnete DI Werner KUMMERER (S) – 65. Geburtstag am 19. Mai,
der ehemalige Abgeordnete Dr. Alois PUNTIGAM (V) – 75. Geburtstag am 23. Mai,
die ehemalige Abgeordnete Ökonomierätin Maria STANGL (V) – 85. Geburtstag am 27. Mai,
der ehemalige Bundesrat Dr. Wolfgang MICHLMAYR (S) – 75. Geburtstag am 30. Mai.
Caspar Einem 65
Seinen 65. Geburtstag feiert der ehemalige Bundesminister Caspar Einem. Geboren am 6. Mai 1948 in Salzburg als Sohn des Komponisten Gottfried von Einem und dessen Frau Lianne, geborene "von Bismarck", wuchs Caspar Einem milieugemäß auf. Nach der Matura am humanistischen Gymnasium studierte er ab 1967 Rechtswissenschaften und promovierte 1971 zum Doktor der Rechte.
Nach einem beruflichen Zwischenspiel als Sozialarbeiter wurde Einem Angestellter der Arbeiterkammer Wien, ehe er 1991 in den Vorstand eines Mineralölkonzerns einzog. Von dort wurde er von Bundeskanzler Vranitzky 1994 als Staatssekretär in sein Kabinett geholt, bevor Einem im Frühjahr 1995 zum Innenminister avancierte. Nach knapp mehr als eineinhalb Jahren wechselte Einem neuerlich das Ressort und fungierte bis Anfang 2000 als Verkehrsminister.
Nachdem die SPÖ nach den Nationalratswahlen 1999 in die Opposition geschickt worden war, amtierte Einem als Europasprecher seiner Partei und wirkte in der Folge auch als stellvertretender Klubobmann. 2007 erklärte er nach 13 Jahren in der Politik seinen Rückzug.
Paul Rübig 60
Einen runden Geburtstag begeht auch der Europaparlamentarier Paul Rübig am 06. Mai. Geboren 1953 in Wels, besuchte er die Volks- und Hauptschule in seiner Heimatstadt, bevor er die HTL für Landmaschinenbau in Linz absolvierte. Danach studierte er Betriebswirtschaft, Marketing und Produktionstechnik an der Universität Linz und erwarb 1984 den Doktorgrad.
Seine politische Karriere startete Rübig 1991 als Abgeordneter zum oberösterreichischen Landtag, dem er vier Jahre angehörte. 1996 wurde er für die Volkspartei zum Nationalrat vereidigt. Ein Amt, das er zehn Tage ausübte, bevor er für seine Partei in das Europäische Parlament einzog. Damit zählt Rübig zu den Nationalratsabgeordneten mit der kürzesten Amtszeit in der Geschichten Österreichs. Heute ist der Europaparlamentarier ständiges Mitglied im Ausschuss für Industrie, Telekommunikation, Forschung und Energie sowie im Haushaltskontrollausschuss.
Dieter Böhmdorfer 70
Der frühere Bundesminister für Justiz feiert am 11. Mai seinen 70. Geburtstag. Geboren 1943 im tschechischen Städtchen Trutnov kam Böhmdorfer nach dem Zweiten Weltkrieg nach Wien, wo er Volksschule und Gymnasium absolvierte. 1962 bis 1967 studierte er in Wien Jus und promovierte zum Doktor iuris.
Nach Jahren in der Rechtspflege machte sich Böhmdorfer 1973 selbständig und arbeitete bis 2000, als er Mitglied der Bundesregierung wurde, als Rechtsanwalt. Wiewohl Böhmdorfer keiner Partei angehörte, verfügte er über ein enges Naheverhältnis zum damaligen FPÖ-Parteiobmann, den er auch oftmals vor Gericht vertrat. Als Justizminister Krüger nach nur 25 Tagen aus seinem Amt ausschied, nominierte die FPÖ daher Böhmdorfer als Krügers Nachfolger.
Als die schwarz-blaue Koalition im Herbst 2002 in Knittelfeld zerbrach, blieb Böhmdorfer weiter im Amt, kandidierte aber gleichzeitig für die FPÖ Niederösterreich als Spitzenkandidat bei den vorgezogenen Nationalratswahlen im November 2002. Im Juni 2004 von Karin Miklautsch, später Gastinger, an der Spitze des Justizministeriums abgelöst, zählte Böhmdorfer zu den politischen Schwergewichten des freiheitlichen Klubs, ehe er Ende August 2005 aus dem Nationalrat ausschied, um sich wieder seiner Kanzlei und Aufgaben in der Wirtschaft zu widmen. (Schluss) red