Parlamentskorrespondenz Nr. 46 vom 25.01.2024

Neu im Familienausschuss

SPÖ fordert Erleichterungen bei den Anspruchsvoraussetzungen für das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld

Wien (PK) - Für Erleichterungen bei den Anspruchsvoraussetzungen für den Erhalt des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes treten die beiden SPÖ-Abgeordneten Petra Wimmer und Christian Oxonitsch ein (3802/A(E)).Derzeit müssen werdende Eltern nachweisen, dass sie in den 182 Kalendertagen vor der Geburt des Kindes bzw. unmittelbar vor Beginn des absoluten Beschäftigungsverbots eine kranken- und pensionsversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit in Österreich ausgeübt haben. Unterbrechungen sind nur dann erlaubt, wenn sie nicht länger als 14 Tage dauern. Da mittlerweile ein wachsender Anteil an Arbeitnehmer:innen in instabilen, befristeten und prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt sei, führe dies in der Praxis oft zu Problemen, argumentieren die Antragsteller:innen.

Um die Situation von jungen Familien zu erleichtern, schlagen die SPÖ-Mandatar:innen eine Neuregelung vor, wonach Arbeitnehmer:innen innerhalb von zwölf Monaten insgesamt 182 Tage beschäftigt sein müssen, um einen Antrag auf einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld stellen zu können. Darüber hinaus sei laut SPÖ die EU-rechtskonforme Ausgestaltung des Kinderbetreuungsgeldgesetzes ausständig. Es müsse noch gesetzlich festgeschrieben werden, dass ein Krankenstand unabhängig von der Dauer mit der Ausübung einer Erwerbstätigkeit gleichstellt wird. (Schluss) sue


Suche in den Meldungen der Parlamentskorrespondenz:

Abo-Themen


Verwandte Inhalte

Gesamte Website durchsuchen: