Parlamentskorrespondenz Nr. 1205 vom 17.12.2025

Neu im Landwirtschaftsausschuss

Wien (PK) – Um die Produktion, die Verarbeitung und den Konsum von pflanzlichen Lebensmitteln in Österreich als Beitrag zur Ernährungssouveränität und Krisenresilienz zu stärken, pochen die Grünen auf die Erarbeitung eines entsprechenden Aktionsplans durch die Bundesregierung bis Ende 2026. Dies soll unter Einbindung von Wissenschaft, Wertschöpfungskette und Zivilgesellschaft geschehen, wobei für alle Maßnahmen der Finanzierungsbedarf, die verantwortlichen Akteurinnen Und Akteure sowie ein Zeitplan zu inkludieren sei, heißt es im Entschließungsantrag (636/A(E)). Geht es nach den Grünen, sollen zur verstärkten heimischen pflanzlichen Produktion Erweiterungs- und Umstellungsförderungen, eine Flächenförderung für bestimmte Kulturen, Investitionsförderungen, die Beratung, Pflanzenzucht und Forschung sowie die GAP ab 2028 in diese Richtung forciert werden. Weitere Maßnahmen des Aktionsplans betreffen den Ausbau von pflanzlichen, gesunden und nachhaltigen Menüangeboten in der Gemeinschaftsverpflegung, die Regulierung von Werbung und Rabatten für ungesunde Lebensmittel sowie die Prüfung und Umsetzung von monetären Lenkungsinstrumenten. (Schluss) med