Parlamentskorrespondenz Nr. 360 vom 24.04.2026
Neu im Verfassungsausschuss
Wien (PK) – Die FPÖ stößt sich daran, dass im ORF-Transparenzbericht nur Grundgehälter von gut verdienenden ORF-Mitarbeitern und -Mitarbeiterinnen offengelegt werden. Prämien, Sonderzahlungen sowie vor allem Zusatz- und Betriebspensionen würden hingegen weiterhin "im Dunkeln bleiben", kritisieren die Abgeordneten Christian Hafenecker und Lisa Schuch-Gubik. Damit entstehe für die Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild der tatsächlichen Einkommensverhältnisse beim ORF. Konkret verweisen sie auf bekannt gewordene Pensionsrückstellungen in Millionenhöhe für den ORF-Manager Pius Strobl. Um die Transparenz zu erhöhen, haben die beiden Abgeordneten eine Änderung des ORF-Gesetzes beantragt (839/A): Demnach sollen im Transprenzbericht auch Prämien, Sonderzahlungen, Rückstellungen für Zusatz- bzw. Betriebspensionen und weitere Zuwendungen, die insgesamt 50.000 € überschreiten – jeweils zugeordnet zur betreffenden Person –, ausgewiesen werden müssen. (Schluss) gs