Parlamentskorrespondenz Nr. 376 vom 29.04.2026

Neu im Landesverteidigungsausschuss

Wien (PK) – Die FPÖ vertrete als einzige Parlamentspartei einen "klaren und transparenten" Kurs in der Wehrdienstdebatte, verweist FPÖ-Wehrsprecher Volker Reifenberger in einem Entschließungsantrag auf die langjährige Forderung der Freiheitlichen, den Grundwehrdienst zu verlängern (850/A(E)). Die im Juni 2025 von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner eingesetzte Wehrdienstkommission sei dieser Forderung nun mit ihrer Empfehlung gefolgt, den Grundwehrdienst auf acht Monate zu verlängern, zwei Monate Milizübungen anzuschließen sowie den Zivildienst auf zwölf Monate auszuweiten (Modell "Österreich PLUS"). Doch anstatt diese Empfehlung umzusetzen, stifte Bundeskanzler Christian Stocker mit seinem Vorschlag einer diesbezüglichen Volksbefragung "größtmögliche Verwirrung", kritisiert Reifenberger. Er fordert die Bundesregierung daher auf, eine Änderung des Wehrgesetzes sowie des Zivildienstgesetzes vorzulegen, um das Modell "Österreich Plus" umzusetzen. (Schluss) wit