Parlamentskorrespondenz Nr. 391 vom 05.05.2026

Neu im Sportausschuss

Wien (PK) – Die Grünen setzen sich für eine vorausschauende Planung für die Abhaltung von Sportgroßveranstaltungen in Österreich ein. Konkret zielt die Initiative auf die Erarbeitung einer bundesweiten Strategie zur sportarten- und regionenübergreifenden Planung, Kandidatur und Durchführung allfälliger Bewerbungen Österreichs für internationale Sportgroßveranstaltungen ab (827/A(E)). Besonders berücksichtigt werden sollten dabei Kriterien für Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, gesellschaftliche Akzeptanz sowie für die langfristige Nutzung von Infrastruktur. Außerdem sollten klare Leitlinien dafür festgelegt werden, unter welchen Voraussetzungen der Bund finanzielle Mittel für die entsprechende Infrastruktur bereitstellt. Dabei soll auf bestehende Kapazitäten, Nachnutzungskonzepte und ökologische Auswirkungen sowie die frühzeitige Einbindung von Ländern, Gemeinden, Sportverbänden sowie der Zivilgesellschaft Bedacht genommen werden, heißt es im Entschließungsantrag.

Internationale Sportgroßveranstaltungen würden für Österreich wirtschaftliche Chancen eröffnen, seien aber gleichzeitig mit erheblichen finanziellen, infrastrukturellen und ökologischen Herausforderungen verbunden, argumentiert Agnes Sirkka Prammer (Grüne). Außerdem würde die Vergabe und Durchführung solcher Veranstaltungen zunehmend komplexeren Rahmenbedingungen unterliegen und es verstärkte Anforderungen an Umwelt- und Klimaschutz geben. Ein koordinierter Ansatz des Bundes fehle allerdings. (Schluss) fan

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