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Bereits zum fünften Mal wird der Simon-Wiesenthal-Preis vergeben, und auch dieses Jahr haben zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen ihre Projekte eingereicht. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis, benannt nach dem Architekten, Schriftsteller und Publizisten Simon Wiesenthal (1908–2005), ehrt zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für die Aufklärung über den Holocaust. Beim Nationalfonds der Republik Österreich gingen rund 270 Bewerbungen aus insgesamt über 30 Ländern weltweit ein. Die eingereichten Projekte setzen eindrucksvolle Impulse im internationalen Engagement gegen Antisemitismus und stärken zugleich das historische Bewusstsein. Auch in diesem Jahr werden im Rahmen der Preisverleihung Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gewürdigt, deren individuelle Lebensgeschichten einen unverzichtbaren Beitrag zur Weitergabe und Bewahrung der Erinnerung an die Shoah leisten.