"Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil"
Seit dem Jahr 2006 begehen Länder weltweit den Internationalen Holocaust-Gedenktag (International Holocaust Remembrance Day – IHRD). Am 1. November 2005 durch Annahme der Resolution 60/7 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen, wird jährlich am 27. Jänner den Opfern des Holocaust (auf Hebräisch: Shoah) gedacht. Am 27. Jänner 1945 hatten sowjetische Soldaten Auschwitz, Birkenau und Monowitz betreten – und damit auch etwa 7.000 Überlebende aus jenen Vernichtungsstätten befreit, die noch heute ein Symbol für den systematischen Massenmord der Nationalsozialisten an etwa 6 Millionen Juden und Jüdinnen, sowie Millionen anderer Menschen, darstellen. Diese Ereignisse sollen, wie es in der UN-Resolution heißt, "auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil" dienen. Sowohl Aufklärung, Jugendarbeit, Bildung und Forschung, als auch aktive Erinnerungsarbeit sind wesentliche Elemente, um jene Warnung aufrecht zu erhalten und damit Forderungen wie "Niemals vergessen!" oder "Niemals wieder!" nachhaltig zu stützen.