EU-V: Europ. Gerichtshof
Rs C-251/24; rumänisches Vorabentscheidungsersuchen; Zahlung eines Beitrags zu einem Fonds für die Energiewende; Auslegung der Art. 28, 30, 35, 101, 102, 107 und 108 AEUV und bestimmter Vorschriften der Richtlinie (EU) 2019/944 mit gemeinsamen Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt, der Verordnung (EU) 2019/943 über den Elektrizitätsbinnenmarkt, der Verordnung (EU) 2022/1854 über Notfallmaßnahmen als Reaktion auf die hohen Energiepreise sowie der Richtlinie 2006/112/EG über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem; Grundsätze der Gleichheit und Nichtdiskriminierung; Gewährleistung gleicher Wettbewerbsbedingungen; (Un-)Vereinbarkeit einer nationalen Abgabenregelung für die Handelstätigkeit, die nur bestimmte Teilnehmer der Energiegroßmärkte belastet (zB Versorger, die Handelstätigkeiten ausüben, nicht aber Erzeuger, die Energie mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen) mit Art. 3 Abs. 1, 3 und 4 und Art. 9 Abs. 2 der Richtlinie (EU) 2019/944 i.V.m. Art. 101 Abs. 1 AEUV bzw. mit Art. 101 und 102 AEUV; Frage, ob die Regelung eine anmeldepflichtige staatliche Beihilfe gemäß Art. 107 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 3 AEUV darstellt; (Un-)Vereinbarkeit der Regelung mit Art. 3 Buchst. a, b, h und p und Art. 10 Abs. 1, 4 und 5 der Verordnung (EU) 2019/943, Art. 5 Abs. 1, 3 und 4 der Richtlinie (EU) 2019/944 und Art. 8 der Verordnung (EU) 2022/1854 (wenn die Regelung Betriebskosten der Handelstätigkeiten ausübenden Marktteilnehmer unberücksichtigt lässt) bzw. Art. 28, 30 und 35 AEUV, Art. 3 der Verordnung (EU) 2019/943 und Art. 3 der Richtlinie (EU) 2019/944 sowie Art. 401 der Richtlinie 2006/112/EG; Vorlage
Erstellt am 30.05.2024
Eingelangt am 03.06.2024, Bundeskanzleramt (2024-0.408.526)
- EGH: RS C-251/24