Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz und KommAustria-Gesetz, Änderung (189/SN-132/ME)

Stellungnahme zu Ministerialentwurf

Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz und das KommAustria-Gesetz geändert werden

Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Inhalt

Meine Position zu diesem Vorhaben:
Indirekter Ausweiszwang für die Nutzung bestimmter Internet-Dienste ist Themenverfehlung in Bezug auf Jugendschutz

Mein Hauptargument für oder gegen das Vorhaben:
Indirekter Ausweiszwang birgt die Gefahr des Einstiegs in eine österreichische bzw. eine EU-Variante des chinesischen Sozialkreditsystems und damit der Einstieg einen einen totalitären, digitalen Überwachungs-, Kontroll- und Bevormundungs-Staat

Und die Probleme der Plattformen bzw. deren Mechanismen bleiben weiterhin zu 100% bestehen und betreffen eben nicht nur Jugendliche, sondern alle Nutzer

Meine Verbesserungsvorschläge:
-) Bei den Mechanismen der Plattformen den Hebel ansetzen
-) Bei der Vorbildwirkung von Erwachsenen den Hebel ansetzen
-) Nicht nur theorethische Medienbildung sondern praktische Anwendungen für bewussten Umgang mit digitalen Medien bei Jugendlichen, wie das Schulexperiment mit mehrwöchigem Smartphone-Verzicht

Stellungnahme von

Lintl, Ulrich (1200 Wien)

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