Stellungnahme zu Ministerialentwurf
Stellungnahme zu dem Ministerialentwurf betreffend Bundesgesetz, mit dem das Audiovisuelle Mediendienste-Gesetz und das KommAustria-Gesetz geändert werden
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Meine Position zu diesem Vorhaben:
Social Media bergen auch für "Erwachsene" ein großes Gefahren- bzw. Gefährdungspotenzial.
Mein Hauptargument für oder gegen das Vorhaben:
Dort kann zum Beispiel über berufliche Profile auf private Profile aufmerksam gemacht oder durch ähnliche Profile in eine Richtung gelockt werden, um dann Informationen gegen die Follower oder nur externen Besucher zu sammeln und möglicherweise gegen sie zu verwenden. Davor sei ausdrücklich gewarnt, weil auch "Erwachsene" in den virtuellen Begegnungen sich persönlich und exklusiv angesprochen fühlen und doch nicht sicher sein können, mit wem sie überhaupt interagieren, selbst wenn nichts direkt zurückkommt, weil die (Bindungs-)Wirkung durch Fotos, Videos und Texte am persönlichen Lesegerät anerkanntermaßen stark ist.
Uns ist bewusst, dass Social Media auf festen oder tragbaren Geräten ein gewaltiges ökonomisches Potenzial bergen, nicht nur für die Anbieter der Plattformen, sondern auch für die Inhaber von Profilen.
Meine Verbesserungsvorschläge:
Grundsätzlich bedarf es einer starken Aufklärung für und über alle Altersstufen. Denn es wird Gründe dafür geben: "Bildschirmfrei ist das neue Bio - Während hierzulande Schulen digitalisiert werden, geht der Trend im Silicon in die analoge Richtung" von Adrian Lobe, Wiener Zeitung vom 5. April 2019, S. 31.
Vorparlamentarisches Verfahren
| Datum | Stand des vorparlamentarischen Verfahrens | |
|---|---|---|
| 21.09.2026 | Einlangen |
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