Die jüngste Jahreshauptversammlung der Vereinigung Öffentlicher Mandatare Tirol zeigte, dass dieser Verein doch "etwas ganz Eigenes" ist. Da sitzen frühere politische Gegner:innen beieinander, die sich zu aktiven Zeiten nichts geschenkt haben. Aber: jetzt beraten sie gemeinsam darüber, wie junge Menschen für die Politik begeistert werden könnten. Wie es wieder zu offenen Wertediskussionen kommen könne. Die „Altmandatar:innen“ spüren genau, dass Respekt, Toleranz und „das Liberale“ allmählich verlorengehen. Dem wollen sie entgegentreten. „Es stimmt, wir sind eine Vereinigung älterer Menschen, die früher oft über lange Zeit politisch tätig waren. Was wir den Jungen gerne mitgeben sind unsere Erfahrungen und die Sensibilität für Geschichte. Das ist unser Beitrag in dieser zerstrittenen Politiklandschaft“, so Eugen Sprenger, neugewählter Vorsitzender der über hundert Mitglieder zählenden Vereinigung.
Ebenfalls einstimmige Zustimmung für weitere Funktionen des überparteilichen Vereins: Irene Crepaz und Evelyn Achhorner (Stellvertreter:innen), Martina Nowara und Gisela Wurm (Schriftführung/Kassa), Anton Pertl und – für die Rechnungsprüfung Gottfried Jaud und Maria Gstaltmeyr.