Inhalt
Der Internationale Tag der Demokratie wurde im Jahr 2007 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen – im Geist der Universellen Erklärung der Demokratie der Interparlamentarischen Union von 1997 – ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, den Wert freier, rechtsstaatlicher Gesellschaften weltweit in das Bewusstsein zu rufen, demokratische Prinzipien zu stärken und den Zustand von Demokratien regelmäßig und aufrichtig zu reflektieren. Wie weitsichtig diese Initiative war, zeigt der Blick auf die Gegenwart: Aktuelle Erhebungen wie jene des renommierten V-Dem Institute verdeutlichen, dass demokratische Räume und rechtsstaatliche Gefüge global unter Veränderungsdruck stehen. Die Erhaltung und Weiterentwicklung demokratischer Errungenschaften verlangen daher kontinuierliche Aufmerksamkeit und gemeinsame Anstrengung.
Aus diesem Anlass lädt die Dritte Präsidentin des Nationalrates Doris Bures in das Hohe Haus ein. Die Veranstaltung widmet sich neben einer aktuellen Analyse zur Lage der Demokratie weltweit auch der Frage, wie rechtsstaatliche Institutionen gestärkt, gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert und demokratische Prozesse krisenfest gestaltet werden können. Dabei soll das Bewusstsein für die eigene Verantwortung für Demokratie geschärft und konstruktive, lösungsorientierte Perspektiven für eine wehrhafte Demokratie beleuchtet werden.